Spanische Hafenbehörde von A Coruña investiert 11 Millionen Euro in den Ausbau des A3-Kais für einen Flüssiggutliegeplatz
2026-07-06 08:57
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de.wedoany.com-Bericht: Die Hafenbehörde von A Coruña (Autoridad Portuaria de A Coruña) hat den Ausbau des A3-Kais im Außenhafen Langosteira angekündigt, um einen neuen Liegeplatz für Flüssiggut zu schaffen. Dieser Schritt dient der planmäßigen Verlegung des Terminals von Repsol vom Hafen San Diego.

Laut Mitteilung der Hafenbehörde wurde die Ausschreibungsbekanntmachung an das Amtsblatt der Europäischen Union übermittelt und wird in den kommenden Tagen zusammen mit den entsprechenden Ausschreibungsunterlagen auf der Vergabeplattform des öffentlichen Sektors veröffentlicht. Das Basisbudget der Ausschreibung beträgt 11 Millionen Euro, die Bauzeit ist auf 12 Monate veranschlagt, und der neue Kai soll vor Ende 2027 in Betrieb genommen werden.

Derzeit ist der A-Kai im Außenhafen Langosteira insgesamt 1.560 Meter lang und weist Wassertiefen zwischen 21,85 Metern (A1-Kai) und 15,35 Metern (A3-Kai) auf. Das geplante Ausbauprojekt sieht vor, das südliche Ende des A3-Kais um 60 Meter zu verlängern, wobei zwei jeweils 30 Meter lange große Betonsenkkästen zum Einsatz kommen, die vor Ort in Punta Langosteira gebaut werden. Die Arbeiten umfassen auch die Zurückverlegung angrenzender Flächen sowie die Anpassung der inneren Anordnung des kleinen Schiffskais, der von Lotsenbooten, Festmacherbooten und Sicherheitskräften genutzt wird.

Bezüglich des neuen Liegeplatzes erläuterte die Hafenbehörde, dass dieser für Schiffe mit einer Tragfähigkeit von bis zu 50.000 Tonnen und einer Länge von 186 Metern ausgelegt ist. Neben den von der Hafenbehörde durchgeführten Hafenbauarbeiten wird Repsol 25 Millionen Euro bereitstellen, um den Kai mit Be- und Entladearmen, Steuerungs- und Sicherheitssystemen sowie Betriebseinrichtungen auszustatten.

Die Hafenbehörde erklärte, dass die endgültige Verlegung des Terminals nach Punta Langosteira das Engagement des Unternehmens für die industrielle Entwicklung Galiciens bekräftigt und das Ziel, im Außenhafen ein Energiezentrum zu schaffen, nachhaltig unterstützt. Gleichzeitig werden dadurch 90.000 Quadratmeter Fläche im Hafen San Diego freigegeben, was ein zentraler Bestandteil des Projekts „Coruña Marítima“ ist.

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