Südafrikanisches Unternehmen Tonkmeter errichtet mit zwei Organisationen neue MRF – 600 Tonnen Recyclingmaterial pro Monat
2026-07-06 13:41
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de.wedoany.com-Bericht: Die Deponiekapazität für Siedlungsabfälle in der südafrikanischen Provinz Gauteng ist nahezu erschöpft. Das Abfallwirtschaftsunternehmen Tonkmeter hat gemeinsam mit zwei Produzentenverantwortungsorganisationen (PRO) – Petco und MetPac-SA – auf einer privaten Deponie in Springs eine Tonkmeter-Materialrückgewinnungsanlage (MRF) errichtet. Die provinziale Abfallwirtschaftsbeauftragte Palesa Mathibeli erklärte bei der Einweihung, dass die kommunalen Deponien in Gauteng das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hätten, einige aufgrund von Nichteinhaltung geschlossen worden seien und die unzureichende Abfallumleitung die bestehenden Anlagen enorm belaste. Mathibeli sagte, es sei ermutigend, dass private Partner proaktiv zusammenarbeiten, um diese Abfallwirtschaftskrise zu bewältigen.

Petco gab an, nach der Unterstützung durch die Partner-PRO MetPac-SA in Springs umfangreiche Infrastrukturinvestitionen getätigt zu haben. Die beiden PROs erklärten, dass die MRF nach vollständiger Inbetriebnahme monatlich bis zu 600 Tonnen recyclingfähige Materialien umleiten und verarbeiten könne. Der CEO von Tonkmeter, Leon Grobbelaar, erläuterte, dass die Deponie monatlich etwa 5.000 Tonnen Siedlungsabfälle mit recyclingfähigen Anteilen erhalte. Ziel der MRF sei es, daraus mindestens 50 Tonnen Polyethylenterephthalat (PET)-Kunststoffe, Metalle und Kartonverpackungen zu gewinnen.

Grobbelaar sagte, einige Abfall- und Recyclingunternehmen hätten bereits direkt gepresstes Material zur MRF geliefert, das dort weiter getrennt und sortiert werde. Die verbleibenden nicht recyclingfähigen Abfälle würden zur Deponie vor Ort gebracht. Zukünftige Pläne umfassen die Annahme von Material, das von unabhängigen Müllsammlern auf der nahegelegenen kommunalen Deponie Rietfontein gesammelt wird. Grobbelaar erklärte, das Projekt habe Arbeitsplätze in der Gemeinde KwaThema geschaffen und Abfälle aus der Umwelt entfernt.

Samu Mkhize, Leiterin für Recycling und Sammlung bei Petco, wies darauf hin, dass das Projekt ein Beispiel für die Zusammenarbeit aller Beteiligten sei, um die Kreislaufwirtschaft am Laufen zu halten. Mkhize sagte, die Tonkmeter-MRF ermögliche die Integration von Deponieumleitung und Recyclinginfrastruktur vor Ort und führe industrielle, gewerbliche und informelle Materialströme in einem einheitlichen Betriebsmodell zusammen. Die MRF nutze ein bargeldloses Zahlungssystem, das es Petco ermögliche, Müllsammlern für ihre gesammelten PET- und Kartonverpackungen eine Servicegebühr zu zahlen – als Teil der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) von Petco. Mkhize erklärte, die Tonkmeter-MRF sei die bisher größte Einzelinvestition von Petco in die Infrastruktur und zeige das Engagement für hochwertige Kapitalprojekte wie Sortier- und Fördersysteme, Ballenpressen und Gabelstapler. Sie fügte hinzu, dass man in Zukunft hoffe, mit Partnern wie MetPac-SA derartige Großprojekte durchzuführen, um gemeinsame Erfolge zu erzielen und messbare Fortschritte im Einklang mit den gesetzlichen Erwartungen zu demonstrieren.

Kishan Singh, CEO von MetPac-SA, sagte, die Anlage stärke die Kreislaufwirtschaft und das Abfallrecycling in Südafrika und entspreche den EPR-Vorschriften. MetPac-SA werde solche Initiativen weiterhin unterstützen.

Grobbelaar sagte, das Tonkmeter-Gelände sei von Anfang an als integrierte Abfallwirtschaftsanlage konzipiert worden. Die MRF sei zwar nicht groß, werde aber das zentrale Highlight des Projekts sein.

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