de.wedoany.com-Bericht: Die Korea Digital Certification Association (KDCA) hat auf der kürzlich in Genf, Schweiz, abgehaltenen Sitzung der Studiengruppe 17 der Internationalen Fernmeldeunion – Sektor für Telekommunikationsnormung (ITU-T) die Annahme von drei neuen Arbeitsposten zu digitaler Identität und Sicherheit vorangetrieben.

Der Verband hat diese drei Arbeitsposten auf der ITU-T-SG17-Sitzung vom 1. bis 10. Juni in Zusammenarbeit mit dem Standardisierungsforschungsteam der Soonchunhyang University und dem Standardisierungsteam von RaonSecure erfolgreich vorgeschlagen. Die neu angenommenen Arbeitsposten umfassen im Einzelnen: einen technischen Bericht über einen Identitätsverwaltungsmechanismus für KI-Agenten unter Verwendung dezentraler Identitätssysteme (Decentralized Identity, DID); einen Implementierungsleitfaden zur Einrichtung eines grenzüberschreitenden Altersnachweissystems und zur Sicherstellung der Interoperabilität; sowie einen technischen Bericht (XSTR.id-AA-dis) zur Behandlung von Identitätsverwaltungsfragen, wenn KI-Agenten im Namen von Benutzern auf Dienste zugreifen und Transaktionen durchführen.
Professor Yeom Heung-yeol von der Soonchunhyang University (der auch Vorsitzender der Korea Digital Certification Association ist), Teamleiter Park Seong-chae von der Soonchunhyang University und der Standardisierungsexperte Hyun Da-eun von RaonSecure wurden zu Editoren für die Erstellung dieser drei internationalen Standards ernannt. Im Bereich der KI-Agenten-Identitätsverwaltung definiert der vorgeschlagene Standard einen Mechanismus, der es KI-Agenten ermöglicht, sich gegenseitig über dezentrale Identitäten (DID) zu identifizieren und auf der Grundlage von überprüfbaren Berechtigungsnachweisen (Verifiable Credentials, VC) unter autorisierter Delegation zu operieren. Der Vorschlag wurde gemeinsam von Südkorea und den USA eingereicht, wobei das US-amerikanische Federal Bureau of Investigation (FBI) als Mitherausgeber beteiligt ist. Das neue Arbeitsposten zum Altersnachweissystem zielt darauf ab, das Alter von Benutzern online sicher zu verifizieren und gleichzeitig eine grenzüberschreitende Interoperabilität zu erreichen. Es wurde gemeinsam von Südkorea, Südafrika und Katar vorgeschlagen.










