de.wedoany.com-Bericht: Die Nordic American Tankers (NAT) gab bekannt, dass drei ihrer Schiffe, die seit dem 28. Februar 2026 im Arabischen Golf feststeckten, erfolgreich die Straße von Hormus passiert haben und wieder im internationalen Betrieb sind.
Das Unternehmen bestätigte die Sicherheit aller Besatzungsmitglieder und wies darauf hin, dass die aktuellen Marktbedingungen für seine Schiffe äußerst günstig seien. Herbjorn Hansson, Gründer, Vorstandsvorsitzender und CEO von NAT, erklärte, die Schiffe seien wieder im internationalen Geschäft tätig und die Besatzung sei in Sicherheit. Das 1995 auf Bermuda gegründete Unternehmen betreibt eine Flotte von Suezmax-Tankern.
Nach Angaben des britischen Maritime Trade Operations (UKMTO) blieb der kommerzielle Verkehr in der Straße von Hormus zum Zeitpunkt der Meldung stabil, wobei Schiffe weiterhin sowohl den südlichen Korridor vor Oman als auch die nördliche, vom Iran kontrollierte Route nutzten. Einem Bericht vom 5. Juli zufolge gab es keine anhaltende Zunahme der Aktivitäten entlang des südlichen Korridors; die Verkehrsmuster stabilisierten sich nach der Verbreiterung der Fahrrinne. Die nördliche Route werde weiterhin genutzt, doch aufgrund inkonsistenter AIS-Praktiken und Meldungen sei das Gesamtaufkommen schwer zu bewerten. Trotz der verschärften Bedrohungslage blieben die von den USA unterstützten kommerziellen Durchfahrten ungestört.
Das UKMTO bewertete die regionale Bedrohungsstufe als erheblich und geht davon aus, dass unter den derzeitigen Bedingungen weitere vorsätzliche feindselige Handlungen möglich sind. Das Gesamtrisiko sei zwar geringer als vor der Unterzeichnung des Memorandums, dennoch sei erhöhte Wachsamkeit geboten. Die Behörde warnte Seeleute, dass mit einer anhaltenden Marinepräsenz, überlasteten Transitwegen und häufigeren Anrufen der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) zu rechnen sei. Navigationsstörungen bestünden fort, und die Meldungen über Minengefahr innerhalb und in der Nähe des Verkehrstrennungsgebiets (TSS) seien weiterhin relevant; Minenräum- und Vermessungsarbeiten seien im Gange. Das UKMTO empfiehlt Schiffen, bei allen Ansteuerungsmanövern ein hohes Maß an Situationsbewusstsein zu wahren.
Im Bereich der regionalen Sicherheit erörterten hochrangige Militärbeamte aus Bahrain, Ägypten, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Syrien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Jemen kürzlich das aktuelle Sicherheitsumfeld und Möglichkeiten zur verstärkten Verteidigungszusammenarbeit. Das US Central Command (CENTCOM) leitete am 1. Juli einen von den bahrainischen Verteidigungskräften ausgerichteten regionalen Sicherheitsdialog, an dem Verteidigungsverantwortliche aus zwölf Ländern teilnahmen und das gemeinsame Bekenntnis zum freien kommerziellen Verkehr durch die Straße von Hormus bekräftigten.









