de.wedoany.com-Bericht: Pacifica Silver Corp. hat am Silber-Gold-Projekt Claudia im mexikanischen Bundesstaat Durango eine geophysikalische Untersuchung mittels induzierter Polarisation und elektrischer Widerstandsmessung abgeschlossen. Dabei wurde eine großflächige, oberflächennahe Aufladbarkeitsanomalie entdeckt, woraufhin das Bohrprogramm angepasst und ein Bohrgerät vorrangig für die Überprüfung dieses Ziels eingesetzt wurde.

Die Untersuchung erstreckte sich über eine Profillänge von 31,65 Kilometern und zielte darauf ab, die ausgedehnte Gangstruktur des Bergbaureviers zu erkunden. Im südlichen Teil des Projekts wurde ein als „Judy“ bezeichneter Anomaliekörper entdeckt. Dieser verläuft in nordost-südwestlicher Richtung, weist eine bereits abgegrenzte Streichlänge von 600 Metern auf und zeigt Anzeichen einer weiteren Ausdehnung von 680 Metern nach Nordwesten. Die Aufladbarkeitswerte im stärksten Abschnitt liegen zwischen 24 und 30 Millisekunden. Modellierungen zufolge befindet sich die Anomalie lediglich 75 bis 150 Meter unter der Oberfläche und fällt mit einem Bereich hohen spezifischen Widerstands zusammen. Die technische Interpretation des Unternehmens geht davon aus, dass die Geometrie und die geophysikalische Reaktion des Anomaliekörpers mit den Merkmalen einer in vulkanischen Gesteinen vorkommenden Sulfidmineralisation (disseminiert oder gangförmig) übereinstimmen.
Aufgrund der Größe und Intensität dieser Anomalie hat das Management des Unternehmens beschlossen, die Betriebsstrategie anzupassen. Eines der beiden aktiven Bohrgeräte aus dem zweiten Bohrprogramm wird verlegt, um vorrangig die ersten fünf Bohrungen zur Überprüfung des Judy-Ziels durchzuführen.
Todd Anthony, CEO von Pacifica Silver, erklärte, dass die Entdeckung dieses neuen Ziels das Vertrauen des Unternehmens in das regionale Größenpotenzial des Claudia-Projekts gestärkt habe. Die Bohrergebnisse werden in den kommenden Wochen erwartet.










