Erste Addidex Connect in den Niederlanden zieht 170 Fachleute aus dem Bereich des robotergestützten 3D-Drucks an
2026-07-07 11:19
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de.wedoany.com-Bericht: Die erste Addidex Connect in den Niederlanden fand vom 30. Juni bis 1. Juli in der 3D Makers Zone in Haarlem statt, mit rund 170 Teilnehmern aus dem internationalen Bereich der additiven Fertigung. Die zweitägige Veranstaltung konzentrierte sich auf den großformatigen robotergestützten 3D-Druck und brachte Fachleute aus der gesamten Wertschöpfungskette der Roboterfertigung zusammen, darunter Designer, Ingenieure, Softwareentwickler, Materialexperten, Forscher, Gerätehersteller und Produktionsteams. Ziel war es, einen direkteren Austausch zwischen diesen Disziplinen zu fördern, die oft vor denselben Herausforderungen stehen.

Das Programm der Veranstaltung folgte nicht dem Format einer traditionellen Messe, sondern konzentrierte sich auf die praktischen Realitäten hinter der robotergestützten additiven Fertigung. Die Themen der Vorträge umfassten die Beziehung zwischen Design und Werkzeugbahnlogik (einschließlich mehrachsiger und nicht-planarer Strategien), das Verhalten von Materialien im großen Maßstab, adaptive Fertigung, Software-Workflows, kreislauffähige Rohstoffe (wie biobasierte Polymere und recycelte Meeresplastiken), Prozesskontrolle sowie den Übergang vom Prototyp zur zuverlässigen Produktion.

Die erste Addidex Connect brachte Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen, um die Herausforderungen des großformatigen robotergestützten 3D-Drucks zu diskutieren.

„Dem robotergestützten 3D-Druck mangelt es weder an Talent noch an Ambition. Was er braucht, sind engere Verbindungen zwischen den Menschen, die ihn gestalten. Wertvolles Wissen bleibt oft auf eine Disziplin, eine Maschine oder ein Unternehmen beschränkt. Diese zwei Tage haben gezeigt, was erreicht werden kann, wenn Menschen offen darüber sprechen, was funktioniert und was nicht“, sagte Michael John Sweers, Gründer der Addidex Connect.

Die erste Addidex Connect brachte Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen, um die Herausforderungen des großformatigen robotergestützten 3D-Drucks zu diskutieren.

Zu den eingeladenen Rednern gehörten Aldo Sollazzo von LaMáquina und Noumena, Miguel García Jiménez von Nagami und Francesco De Stefano von Caracol AM. Auch die Technische Universität Delft (TU Delft) und die Technische Universität Eindhoven (TU Eindhoven) trugen mit Inhalten zu Computational Design, Fertigung und der Zukunft der großformatigen additiven Fertigung bei. Ein breiteres internationales Publikum aus Studios, Universitäten, Technologieunternehmen und Fertigungsorganisationen bildete die Teilnehmerbasis.

Im Laufe der zwei Tage kristallisierte sich ein gemeinsames Thema unter den Teilnehmern heraus: Der Fortschritt der robotergestützten additiven Fertigung wird weniger von den Maschinen selbst abhängen, sondern vielmehr von der Abstimmung zwischen Designabsicht, Materialkenntnissen, Werkzeugbahnlogik, Sensorik, Software und Produktion. Die Redner betonten, dass die nächste Phase eine engere Zusammenarbeit, besser übertragbares Wissen und offenere Diskussionen über Misserfolge, Zertifizierung und Skalierung erfordert.

Die nächste Addidex Connect ist für den 22. und 23. Juli 2027 geplant; die Vorregistrierung ist bereits geöffnet.

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