de.wedoany.com-Bericht: Am 5. Juli 2026 unterzeichneten Halliburton und die irakische Basra Oil Company in der Provinz Basra einen fünfjährigen integrierten Managementvertrag zur gemeinsamen Erschließung der Ölfelder Bin Umar und Sindbad. Der irakische Ölminister Bassim Mohammed Khudair war bei der Unterzeichnungszeremonie anwesend und erklärte, dass die Vereinbarung mit der strategischen Planung der irakischen Regierung zur „Ausweitung der Öl- und Gasförderkapazitäten“ übereinstimme.
Laut Vertragsplanung soll das Ölfeld Bin Umar innerhalb von fünf Jahren eine tägliche Rohölförderung von 150.000 Barrel und eine tägliche Begleitgasförderung von 300 Millionen Standardkubikfuß erreichen; für das Ölfeld Sindbad liegt das Tagesziel für Rohöl bei 80.000 bis 100.000 Barrel und für Begleitgas bei 240 bis 260 Millionen Standardkubikfuß. Das irakische Ölministerium erklärte, dass die zusätzliche Begleitgasproduktion dem Energiesektor des Landes eine größere Gasversorgungsflexibilität bieten werde.
Diese Zusammenarbeit ist der jüngste Schritt des Irak, um US-Energieunternehmen zur Rückkehr in den Upstream-Bereich zu bewegen. In den letzten Jahren hat der Irak die Zusammenarbeit mit US-Unternehmen kontinuierlich vorangetrieben; Unternehmen wie GE Vernova und Honeywell haben bereits Vereinbarungen zur Gasentwicklung und Stromerzeugung unterzeichnet. Die irakische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2028 eine Rohölförderkapazität von 6 Millionen Barrel pro Tag zu erreichen und das Abfackeln von Begleitgas zu beenden. Halliburton ist seit 2003 im Irak tätig; die Unterzeichnung dieses Vertrags signalisiert ein wiedererstarktes Vertrauen in die Upstream-Pläne des Landes.










