BHP erhält chilenische Genehmigung für Kupferminen-Expansion im Wert von 14,7 Milliarden US-Dollar
2026-07-07 17:28
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de.wedoany.com-Bericht: Der australische Bergbaukonzern BHP gab am 7. Juli 2026 bekannt, dass sein Expansionsprojekt für die Kupfermine Escondida in Chile die erste bedeutende Umweltgenehmigung erhalten hat. Die Umweltbewertungskommission der chilenischen Region Antofagasta hat die frühen Arbeiten zur Sulfidlaugung und Stromnetzmodernisierung genehmigt. Dies markiert den offiziellen Start einer Reihe von Erweiterungsarbeiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 14,7 Milliarden US-Dollar.

Die Kupfermine Escondida ist die größte Kupfermine der Welt. BHP hält 57,5 % der Anteile, Rio Tinto 30 %, der Rest gehört einem japanischen Unternehmenskonsortium. Die erste genehmigte Phase konzentriert sich auf die Modernisierung der Sulfidlaugungstechnologie und die Aufrüstung des Stromsystems und kostet rund 1,3 Milliarden US-Dollar. Nach Abschluss dieser grundlegenden Arbeiten plant BHP, eine Reihe bedeutender Modernisierungen der Mine und der Aufbereitungsanlagen voranzutreiben.

Als weltweit größter Kupferproduzent steht BHP vor der Herausforderung sinkender Erzgehalte in seinen chilenischen Minen. Um die Produktion aufrechtzuerhalten und auszubauen, muss das Unternehmen erhebliche Kapitalinvestitionen tätigen. Laut Plan will BHP seine globale Kupferjahresproduktion bis Mitte der 2030er Jahre auf über 2 Millionen Tonnen verdoppeln. Dieses ehrgeizige Ziel hängt stark vom erfolgreichen Ausbau seiner chilenischen Aktivitäten ab. Das Unternehmen rechnet damit, in den kommenden Jahren 10,7 bis 14,7 Milliarden US-Dollar in seine chilenischen Betriebe zu investieren.

Neben der Erweiterung der Mine Escondida hat BHP in letzter Zeit eine Reihe weiterer Schritte in Chile unternommen. Letzte Woche beantragte das Unternehmen die Wiederaufnahme und Erweiterung der Kupfermine Cerro Colorado im Norden Chiles, mit geschätzten Kosten von 1,5 Milliarden US-Dollar. Im März dieses Jahres beantragte BHP zudem den Bau einer neuen Aufbereitungsanlage in Escondida, die voraussichtlich rund 5,9 Milliarden US-Dollar kosten wird.

Kupfer ist ein zentrales Metall für die Energiewende und den Bau von Rechenzentren. Eine Studie von S&P Global vom Januar 2026 prognostiziert, dass die Kupfernachfrage bis 2040 auf 42 Millionen Tonnen steigen wird, angetrieben durch Elektrifizierung, Digitalisierung sowie die Expansion von KI, Rechenzentren und Elektrofahrzeugen. Dabei könnte ein Angebotsdefizit von rund 10 Millionen Tonnen entstehen. BHPs Expansion ist eine Wette auf diese langfristige Nachfrageperspektive.

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