Luxemburgischer Hersteller von Zerspanungswerkzeugen und anderen Metallbearbeitungsprodukten Ceratizit erreicht Wolfram-Recyclingquote von über 90 %
2026-07-07 17:43
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de.wedoany.com-Bericht: Der luxemburgische Hersteller von Zerspanungswerkzeugen und anderen Metallbearbeitungsprodukten Ceratizit S.A. hat eine auf Recyclingfähigkeit basierende widerstandsfähige Lieferkette aufgebaut und im letzten vollständigen Geschäftsjahr eine Wolfram-Recyclingquote von über 90 % erzielt. Durch die Integration der gesamten Wolfram-Wertschöpfungskette von der Pulverherstellung über die Hartmetallfertigung bis hin zu Fertigwerkzeugen, ergänzt durch ein fortschrittliches Recyclingnetzwerk, reduziert das Unternehmen seine Abhängigkeit von primären Rohstoffen, um die langfristige Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Die europäische Metallverarbeitungsindustrie steht vor entscheidenden Herausforderungen bei der Wolframversorgung. China kontrolliert über 80 % der weltweiten Wolframproduktion und -verarbeitung, während in Europa etwa 50 % des verwendeten Hartmetalls aus Recycling stammen. Federico Costa, Präsident des European Cutting Tools Association (ECTA), betont, dass Recycling heute von entscheidender Bedeutung sei und die Rückführung von Hartmetall in den europäischen Kreislauf ein zentraler Hebel zur Sicherung der Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sei. Die ECTA weist gleichzeitig darauf hin, dass das europäische Recyclingsystem unter wachsendem Druck stehe, und fordert koordinierte Maßnahmen, um mehr Wolfram in Europa zu halten und die Verarbeitungskapazitäten auszubauen.

Ceratizit sammelt über seine Tochtergesellschaft Stadler Raw Materials (Europas größter Sammler und Händler von Wolframschrott) systematisch wolframhaltige Abfälle und führt sie in etablierte Recyclingwege ein, um sicherzustellen, dass wolframhaltige Abfälle im europäischen Recyclingkreislauf verbleiben, und so die Kontinuität, Compliance und Planungssicherheit der Kundenversorgung zu stärken. Andreas Lackner, Mitglied des Vorstands der Ceratizit-Gruppe, erklärte, das Unternehmen sammle und sortiere wolframhaltige Abfälle systematisch in Europa und führe sie in das westliche Recyclingnetzwerk ein.

Als Mitglied der österreichischen Plansee-Gruppe verwaltet Ceratizit eine vollständig integrierte Wolfram-Wertschöpfungskette, die die Metallpulverherstellung, die Hartmetallfertigung und Fertigwerkzeuge umfasst, und ermöglicht so die Kontrolle über kritische Prozesse, um die Auswirkungen kurzfristiger Marktschwankungen zu reduzieren. Oliver Sax, Mitglied des Vorstands der Ceratizit-Gruppe, erklärte, das Unternehmen verwalte eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette – von der Pulverherstellung über die Hartmetallfertigung bis hin zu Fertigwerkzeugen – ergänzt durch fortschrittliche Recyclingfähigkeiten. Darüber hinaus stellt das Unternehmen durch die Einhaltung der Standards der Responsible Mineral Initiative konformer Schmelzen und eines Lieferantenverhaltenskodexes sicher, dass Rohstoffe verantwortungsvoll und transparent beschafft werden, und unterstützt so die Erwartungen an Compliance und Rückverfolgbarkeit in den Lieferketten der Kunden.

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