Südkoreanische LIG Accuver erhält ITU-Standardisierung für Videoqualitätsanalyse-Algorithmus VQML als globalen Standard
2026-07-08 15:07
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de.wedoany.com-Bericht: Der südkoreanische Anbieter von Kommunikationstestlösungen LIG Accuver hat mit seinem Videoqualitätsanalyse-Algorithmus VQML die Standardisierung durch die Internationale Fernmeldeunion ITU erreicht und ist damit eine neue Technologie im globalen Standard für die Videoqualitätsbewertung. VQML steht für Video Quality assessment with Machine Learning und ist eine auf Deep Learning basierende Methode zur Messung der Videoqualität, die die vom Nutzer tatsächlich erlebte Videoleistung und Bildqualität analysiert.

Der technische Schwerpunkt von VQML liegt in der „referenzlosen" Videoqualitätsbewertung. Herkömmliche Videotests erfordern oft den Vergleich des Originalvideos mit dem empfangenen Video, um Probleme wie Bildschäden, Kompressionsverzerrungen, Ruckeln und Verschlechterung der Schärfe zu erkennen. In realen Netzwerkumgebungen haben Betreiber, Tester oder Endgeräte jedoch nicht unbedingt Zugriff auf das Originalvideo. VQML analysiert direkt den RGB-Videoinhalt auf der Empfängerseite mithilfe von Machine-Learning-Modellen, ohne auf das Originalvideo oder Übertragungsmetadaten angewiesen zu sein, und kann so den vom Nutzer wahrgenommenen Videoqualitätswert vorhersagen. Diese Methode eignet sich besser für Feldtests in Mobilfunknetzen, OTT, Videoanrufen, Live-Streaming, IPTV und öffentlichen Sicherheitsvideodiensten.

Am 7. haben Entwickler bei LIG Accuver in Seongnam-si, Gyeonggi-do, Südkorea, die Videoqualitätsergebniswerte mithilfe von VQML überwacht und analysiert.

Der Kern der Ausgabe dieses Algorithmus ist eine Videobewertung, die der subjektiven Nutzererfahrung nahekommt. Die Videoqualität ist nicht nur die Summe von Netzwerkparametern wie Bitrate, Auflösung, Paketverlustrate oder Latenz. Was der Nutzer tatsächlich wahrnimmt, ist, ob das Bild klar ist, ob die Bewegung flüssig ist, ob das Ruckeln häufig auftritt, ob Blockverzerrungen sichtbar sind und ob Ton und Bild synchron sind. VQML nutzt Deep-Learning-Modelle, um die Beziehung zwischen Videoinhaltsmerkmalen und Nutzerbewertungen zu erlernen und wandelt den manuellen subjektiven Bewertungsprozess in eine automatisierte Methode zur Qualitätsmessung um. Für Betreiber kann ein solcher Algorithmus in Netzwerktests, Netzwerkoptimierung, Serviceabnahme und Überwachungsprozesse der Videoqualität integriert werden, um Zeit, Ort, Netzwerkbedingungen und Endgeräteumgebungen zu identifizieren, in denen die Videoerfahrung nachlässt.

LIG Accuver hat VQML bereits in seiner Echtzeit-Videoqualitätsmesslösung eingesetzt und kann es in Kombination mit Produkten für drahtlose Netzwerktests und -optimierung verwenden. Nach der Weiterentwicklung von Mobilfunknetzen zu 5G und später 6G stellen Videoanrufe, Fahrzeugvideos, Fernsteuerung, Kommunikation für öffentliche Sicherheit, Rückübertragung von unbemannten Geräten und XR-Inhalte höhere Anforderungen an die Erlebnisqualität. Die alleinige Überwachung von Netzwerk-KPIs reicht nicht mehr aus. Mit der Aufnahme von VQML in das ITU-Standardsystem können Betreiber, Gerätehersteller und Testeinrichtungen eine einheitliche Methode zur Bewertung der Videoerfahrung erhalten, wodurch die Ergebnisse von Videoqualitätstests leichter über verschiedene Netzwerke, Endgeräte und Geschäftsszenarien hinweg vergleichbar werden.

Nach der Aufnahme von VQML von LIG Accuver in das ITU-T-Standardmodell für die nächste Generation der referenzlosen Videoqualitätsbewertung wird die Videoqualitätsanalyse von subjektiven Labortests weiter in Richtung automatisierter, Echtzeit- und standardisierter Tests gehen. Der Algorithmus kann weiterhin in Szenarien wie Streaming, Videokonferenzen, Mobilfunknetzoptimierung, Qualitätsprüfung von Videoanrufen in öffentlichen Sicherheitsnetzen und Überwachung der Videoerfahrung auf Endgeräten eingesetzt werden.

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