Italienischer Hersteller Cabrellon verwendet Eastman-Copolyester mit 25 % Recyclinganteil für Schokoladenformen
2026-07-09 08:54
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de.wedoany.com-Bericht: Der italienische Hersteller von Schokoladenformen, Cabrellon Srl, erweitert sein Produktportfolio um den BPA-freien Eastman Tritan Renew Copolyester, der 25 % zertifizierten Recyclinganteil (basierend auf Massenbilanz-Zertifizierung) enthält. Cabrellon, langjähriger Kunde von Eastman, setzt bereits seit früherer Zeit Eastman Tritan Copolyester in industriellen Schokoladenformen ein.

„Wir haben früh daran geglaubt, dass ein BPA-freier Copolyester die Leistungsfähigkeit von Polycarbonat für Schokoladenformen erreichen und in mancher Hinsicht sogar übertreffen kann“, erklärt Cinzia Cabrellon, CEO und Geschäftsführerin von Cabrellon.

Polycarbonat war jahrzehntelang das Standardmaterial für industrielle Schokoladenformen. Die Europäische Kommission hat mit der Verordnung (EU) 2024/3190 die Verwendung von Bisphenol A (BPA) und verwandten Bisphenolen in Lebensmittelkontaktmaterialien eingeschränkt. Hersteller von Schokoladenformen und Schokoladenproduzenten in ganz Europa suchen derzeit aktiv nach alternativen Materialien, die Haltbarkeit und Betriebseffizienz gewährleisten.

Tritan und Tritan Renew wurden speziell für die anspruchsvollen Leistungsanforderungen von Lebensmittelkontaktanwendungen entwickelt, darunter Schlag- und Bruchfestigkeit, Dimensionsstabilität bei wiederholtem Gebrauch, hervorragende Entformbarkeit für komplexe Designs sowie Spülmaschinenbeständigkeit.

Tritan verfügt über die Lebensmittelkontaktzulassung der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Das Material wird in kommerziellem Maßstab produziert und geliefert, was Formenherstellern und Markeninhabern Vertrauen in eine gleichbleibende, zuverlässige Versorgung gibt.

Der zusätzliche Vorteil von Tritan Renew liegt in seinem zertifizierten Recyclinganteil, der durch Eastmans molekulare Recyclingtechnologie gewonnen wird. Laut dem Unternehmen können Kunden dadurch den CO₂-Fußabdruck ihrer Formen reduzieren, ohne Einbußen bei Leistung, Transparenz oder Konformität hinnehmen zu müssen.

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