de.wedoany.com-Bericht: Mineros S.A. (Toronto Stock Exchange: MSA, OTCQX: MNSAF) verzeichnete im ersten Halbjahr einen Anstieg der Verkäufe von Goldäquivalent-Unzen im Jahresvergleich, dank betrieblicher Verbesserungen in Nicaragua und Kolumbien, und hob daraufhin die Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2026 an.
Vor dem Hintergrund mehrjähriger Höchststände der Goldpreise meldete der Goldproduzent für das zweite Quartal Verkaufsergebnisse, die die internen Erwartungen übertrafen. Im ersten Halbjahr 2026 erreichten die Verkäufe von Goldäquivalent-Unzen 122.634 Unzen, ein Anstieg von 12 % im Jahresvergleich, was die stetige Weiterentwicklung der Kernanlagen widerspiegelt. Im Einzelnen verkaufte das Unternehmen im zweiten Quartal 59.639 Unzen Gold, ein Anstieg von 11 % gegenüber 53.906 Unzen im gleichen Zeitraum 2025; die Silberverkäufe erreichten mit 150.680 Unzen einen Rekordwert und verdoppelten sich mehr als gegenüber 70.732 Unzen im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen führte dieses Wachstum auf die metallurgische Optimierung der Verarbeitungsanlage Hemco sowie auf die gesteigerte Durchsatzmenge an beiden Standorten zurück.
Beim Hemco-Projekt in Nicaragua stiegen die Goldverkäufe im Jahresvergleich um 12 % auf 37.157 Unzen, die Silberverkäufe verdoppelten sich auf 148.565 Unzen. Die Verarbeitungsanlage soll planmäßig bis Jahresende eine Tageskapazität von 2.500 Tonnen erreichen, was weiteres Wachstum in den kommenden Quartalen unterstützt. Beim Nechi-Seifengoldprojekt in Kolumbien erreichten die Goldverkäufe 22.482 Unzen, ein Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr; das Management führte diese Verbesserung auf kontinuierliche betriebliche Optimierungen und höhere Ausbeuten zurück.
Aufgrund der Verkaufsergebnisse im ersten Halbjahr hob Mineros die Obergrenze der Gesamtproduktionsprognose für 2026 auf 240.000 Goldäquivalent-Unzen an. Das Unternehmen hat für das Jahr 2026 69 Millionen US-Dollar für Wachstum und Exploration bereitgestellt. Zu den bevorstehenden wichtigen Katalysatoren gehören aktualisierte Ressourcenschätzungen für Panama und Pioneer, Fortschritte bei der Genehmigung von Porvenir, Bohrergebnisse von La Pepa sowie erste Explorationsarbeiten am neu erworbenen Projekt La Colosa.
Im Bereich der Gemeindebeziehungen hat das Unternehmen seit 2018 über das Programm „Works for Taxes" (Arbeit für Steuern) direkte Investitionen in Höhe von 54,99 Millionen US-Dollar getätigt, von denen über 700.000 Menschen in 52 Städten Kolumbiens profitiert haben.
Seitens der Analysten hob Ben Pirie von Atrium Research das Kursziel auf 12,50 kanadische Dollar pro Aktie an und behielt die Kaufempfehlung bei. Alina Islam von Red Cloud wies darauf hin, dass die Ergebnisse des ersten Quartals zwar aufgrund der Bilanzierung von Derivaten nicht den Konsenserwartungen entsprochen hätten, der steigende Goldpreis jedoch ein starkes operatives Kerngeschäft gestützt habe. Die Kernleistung von Hemco und Nechi sei solide gewesen, der Zeitplan für den Ausbau bleibe unverändert.
Vor dem Hintergrund der Branche gehen die Marktteilnehmer derzeit davon aus, dass Gold eine Phase der Konsolidierung und nicht einen massiven Ausverkauf erleben wird, was den Goldaktien eine stabilere Basis bietet.









