de.wedoany.com-Bericht: Das Rechenzentrumsentwicklungs- und Beratungsunternehmen NFD Korea treibt in der südkoreanischen Stadt Dangjin in der Provinz Chungcheongnam-do ein 300-Megawatt-AI-Ready-Rechenzentrumsparkprojekt voran. Das Unternehmen hat das Grundstück, die Baugenehmigung und einen Stromliefervertrag über 300 MW mit der Korea Electric Power Corporation (KEPCO) erhalten.

Laut Informationen von NFD wird der Park in sechs Phasen errichtet und ist speziell für KI-Trainings- und Inferenz-Workloads ausgelegt. Die erste Phase des Projekts soll im ersten Quartal 2028 betriebsbereit sein. Die Anlage unterstützt Flüssigkühlung und bietet je nach Kundenbedarf eine Rack-Leistungsdichte von bis zu 160 kW.
Jae Woo Choi, CEO von NFD Korea, erklärte, dass die Nachfrage nach KI- und Cloud-Infrastruktur in Südkorea an einem entscheidenden Wendepunkt stehe. Das Projekt profitiere von bereits gesichertem Land, Stromversorgung und Genehmigungen sowie von der Nähe zur Metropolregion Seoul, dem geringen Risiko von Bürgerprotesten im Industriekomplex und der Möglichkeit einer schrittweisen Erweiterung durch die Parkstruktur.
Neben dem Projekt in Dangjin baut NFD Korea mehrere Gigawatt-Rechenzentrumsprojekte in Südkorea, darunter ein 80-MW-Hyperscale-Rechenzentrum in Yongin, Provinz Gyeonggi-do, das im September 2025 den Grundstein legte und für 2028 den Betrieb aufnehmen soll. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.
Laut Daten von Mordor Intelligence betrug der südkoreanische Rechenzentrumsmarkt im Jahr 2025 1,65 Milliarden US-Dollar. Es wird erwartet, dass er von 1,99 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 5,02 Milliarden US-Dollar im Jahr 2031 wächst, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 20,38 % im Prognosezeitraum. Gemessen an der IT-Lastkapazität wird der Markt voraussichtlich von 1,96 GW im Jahr 2025 auf 6,32 GW im Jahr 2030 wachsen, was einer CAGR von 26,29 % im Prognosezeitraum entspricht.










