Emirates Group erhält erneut höchste Nachhaltigkeitsauszeichnung der VAE
de.wedoany.com-Bericht: Die Emirates Group hat zum zweiten Mal in Folge die höchste bundesstaatliche Anerkennung der VAE für nachhaltige Geschäftsauswirkungen erhalten. Der Konzern hat im vergangenen Jahr seine Maßnahmen zur Treibstoffeinsparung, Beschaffung von nachhaltigem Flugkraftstoff, Solarprojekte und Recyclingprogramme ausgeweitet.
Die Gruppe wurde vom Nationalen CSR-Fonds der VAE (UAE National CSR Fund, Majra) mit dem Platinum Impact Seal 2025–2027 ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde von Abdullah bin Touq Al Marri, Minister für Wirtschaft und Tourismus sowie Vorstandsvorsitzender des Fonds, an Adel Al Redha, Vizepräsident und Chief Operating Officer der Emirates Group, überreicht.
Das Platinum Impact Seal ist die höchste bundesstaatliche Anerkennung der VAE für Organisationen, die messbare Auswirkungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung nachweisen. Die Bewertung des Fonds umfasst Initiativen zur sozialen Verantwortung von Unternehmen, Nachhaltigkeitspraktiken, Unternehmensführung, Gesamtauswirkungen sowie die Übereinstimmung mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung und den nationalen Prioritäten der VAE.
Laut Emirates ist sein ökologischer Nachhaltigkeitsrahmen auf die Reduzierung von Emissionen, verantwortungsvollen Konsum sowie den Schutz von Wildtieren und Lebensräumen ausgerichtet. Das 2016 erstmals eingeführte Green Ops-Programm der Fluggesellschaft reduziert kontinuierlich den Treibstoffverbrauch durch Pilotenausbildung, Datenanalyse, optimierte Routen und geringeren Triebwerksschub beim Rollen. Im Zeitraum 2024–25 sparten diese Maßnahmen über 98.000 Tonnen Treibstoff und reduzierten die CO₂-Emissionen um mehr als 312.000 Tonnen, während die Sicherheitsstandards eingehalten wurden.
Die Fluggesellschaft beschaffte im Zeitraum 2025–26 zudem über 28.000 Tonnen nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) und reduzierte damit die Emissionen um mehr als 93.000 Tonnen. Sie unterzeichnete eine Vereinbarung mit der ENOC Group, um gemeinsame Initiativen zur Bereitstellung von nachhaltigem Flugkraftstoff an ihrem Drehkreuz in Dubai zu prüfen.
Im Bereich saubere Energie und Recyclingprojekte installierte Emirates im Oktober 2024 in Zusammenarbeit mit der Etihad Clean Energy Development Company im Emirates Engineering Centre fast 40.000 Solarmodule. Diese Module decken 37 % des Energiebedarfs der Anlage und reduzieren die CO₂-Äquivalent-Emissionen um über 13.000 Tonnen pro Jahr.
Die Fluggesellschaft setzt ihr geschlossenes Recycling von Bordverpflegungsartikeln fort und verwertet über 88.000 Kilogramm beschädigter oder unbrauchbarer Gegenstände zu neuen Produkten an Bord. Materialien aus ihrem Umbauprojekt werden zudem zu limitierten Koffern upgecycelt, deren Erlöse die Emirates Airline Foundation unterstützen. Im Rahmen des 2025 gestarteten Aircrafted KIDS-Programms hat Emirates rund 4.000 upgecycelte Schulranzen an Kinderhilfsorganisationen in Afrika, Asien und dem Nahen Osten gespendet.
dnata ersetzt dieselbetriebene Bodenabfertigungsgeräte durch Hybrid-, Elektro- und künftige Wasserstoff-Alternativen. Nach Investitionen in den letzten Jahren sind mittlerweile über 17 % seiner weltweiten Flotte elektrifiziert. Das Luftfahrtdienstleistungsunternehmen steigerte im Zeitraum 2025–26 zudem den globalen Verbrauch alternativer Kraftstoffe im Jahresvergleich um 89 %, darunter Biodiesel, hydriertes Pflanzenöl und andere kohlenstoffarme Kraftstoffe. In Dubai stellte dnata 2024 alle nicht-elektrischen Fahrzeuge auf Biodiesel um, wodurch jährlich über 3.500 Tonnen CO₂-Äquivalent-Emissionen eingespart werden.
Erneuerbare Energien machten im Zeitraum 2025–26 15 % des gesamten Energieverbrauchs von dnata aus. Seine Solarsysteme vor Ort erzeugten 5.126 Megawattstunden Strom, weitere 24.564 Megawattstunden wurden über globale Stromtarife für erneuerbare Energien zugekauft.
Die weltweit größte Bordverpflegungseinrichtung, Emirates Flight Catering, hat einen großen Biodigester in Betrieb genommen, um organische Abfälle vor Ort zu verarbeiten. Bei Volllast soll der Biodigester jährlich über 2.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermeiden. dnata leitete im Zeitraum 2025–26 47 % seiner Abfälle aus dem globalen Betrieb von der Entsorgung ab, was seinen breiteren Vorstoß zur Reduzierung des Materialverbrauchs, zur Steigerung des Recyclings und zur Wiederverwendung von Ressourcen in seinem Netzwerk widerspiegelt.
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