de.wedoany.com-Bericht: Der ehemalige Minister für Energie und Bergbau, Rómulo Mucho, wies auf dem ersten Internationalen Uran- und Lithiumforum in Lima darauf hin, dass die Steigerung der Fähigkeit, mineralische Ressourcen in höhere Werte umzuwandeln, eine Chance zur Stärkung der regionalen Bergbauindustrie darstellt. In seiner Rede mit dem Titel „Gehen wir entlang der Wertschöpfungskette vor oder bleiben wir nur Rohstoffproduzenten?“ erklärte er, dass kritische Mineralien wie Kupfer und Lithium sowie andere strategische Ressourcen eine grundlegende Rolle im globalen Energiewandel und technologischen Wandel spielen.

Mucho wies in seiner Rede darauf hin, dass Lateinamerika über eine der größten Reserven an strategischen Mineralien weltweit verfügt, die Herausforderung jedoch darin besteht, über die Förderphase hinauszugehen und Fähigkeiten zu entwickeln, die Transformation, Innovation und Wissensschaffung innerhalb der Branche vorantreiben. Dazu reflektierte der Ex-Minister, dass die Länder der Region klären müssten, wie sie sich an der zukünftigen Wirtschaft beteiligen wollen. „Exportieren wir weiterhin Ressourcen oder bauen wir die notwendigen Fähigkeiten auf, um an der zukünftigen Technologiewirtschaft teilzunehmen?“, fragte er. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass der Metallabbau zwar wichtige wirtschaftliche Beiträge leistet, das Voranschreiten entlang der Wertschöpfungskette jedoch größere wirtschaftliche Vorteile und Wissensakkumulation ermöglichen würde.
Mucho erklärte, dass die weltweit steigende Nachfrage nach kritischen Mineralien die globale Lieferkettenlandschaft verändert. Angesichts dieser Situation betonte er die Chance Lateinamerikas, aufgrund seines geologischen Potenzials die Beteiligung am internationalen Markt zu stärken. „Für Lateinamerika, eine der Regionen mit dem größten geologischen Potenzial der Erde, stellt diese Situation eine strategische Gelegenheit dar, die Beteiligung an globalen Wertschöpfungsketten zu verstärken“, hob er hervor.
Der Ex-Minister wies zudem darauf hin, dass die Entwicklung kritischer Mineralien in den kommenden Jahren eng mit der Wettbewerbsfähigkeit der Länder verbunden sein wird. Vor dem Abschluss des Forums hinterließ er Gedanken zur strategischen Rolle dieser Ressourcen: „Kritische Mineralien werden nicht nur die zukünftige Technologie vorantreiben, sondern auch die globale Wettbewerbsfähigkeit der kommenden Jahrzehnte definieren“, fasste er zusammen.
Auf dieser internationalen Konferenz betonten die Teilnehmer die Bedeutung der Stärkung technologischer Fähigkeiten, der Förderung von Innovation und der verstärkten Beteiligung an den Wertschöpfungsketten strategischer Mineralien, die eine Schlüsselrolle für die globale Energie- und Technologieentwicklung spielen werden.






