Jaguar Mining bestätigt neues 15 Kilometer langes Goldabbaugebiet in Minas Gerais, Brasilien
2026-07-10 08:59
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de.wedoany.com-Bericht: Jaguar Mining hat positive Ergebnisse der ersten Phase von Diamantbohrungen im Distrito Aurífero de Paciência in Itabirito, Minas Gerais, Brasilien, bekannt gegeben. Die neuen Bohrungen bestätigen die Kontinuität eines großflächigen Mineralisierungssystems zwischen den Zielgebieten Chamé, Santa Isabel, Marzagão und Bahú. Diese Entdeckung festigt einen Korridor, der sich über mehr als 15 Kilometer erstreckt und sich zu einem neuen Goldabbaugebiet im Quadrilátero Ferrífero entwickeln könnte.

Die Bohrkampagne umfasste insgesamt 17 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 3764 Metern. Davon befanden sich acht Bohrlöcher (insgesamt 2245 Meter) im Zielgebiet Chamé, während die weiteren neun Bohrlöcher (insgesamt 1518 Meter) im Bereich Santa Isabel/Marzagão konzentriert waren. Zu den wichtigsten Ergebnissen im Zielgebiet Chamé zählen ein 32,21 Meter langer Abschnitt mit einem Gehalt von 0,37 g/t, der einen 6,71 Meter langen Abschnitt mit 1,15 g/t enthält, sowie ein 34,30 Meter langer Abschnitt mit 0,39 g/t, der einen 1 Meter langen Goldabschnitt mit 2,37 g/t umfasst. In der Strukturzone Santa Isabel-Marzagão umfassen die besten Ergebnisse einen 7,85 Meter langen Goldabschnitt mit einem durchschnittlichen Gehalt von 2,03 g/t, der einen 2 Meter langen Abschnitt mit 3,17 g/t enthält, sowie einen weiteren 2,11 Meter langen Goldabschnitt mit 3,10 g/t, der einen 1,11 Meter langen Abschnitt mit 4,62 g/t beinhaltet.

Armando José Massucatto, Explorationsleiter von Jaguar Mining, erklärte, dass die Bohrungen die physische Kontinuität der mineralisierten Struktur der Mine Santa Isabel in südöstlicher Richtung bestätigt und im Zielgebiet Chamé eine parallele Struktur identifiziert haben. Er sagte, dass die Kombination dieser Strukturen die Existenz eines hoffnungsvollen Gebiets mit einer Ausdehnung von etwa 15 Kilometern bestätige. Luis Albano Tondo, Präsident von Jaguar Mining, wies darauf hin, dass diese Ergebnisse Teil des strategischen Fünfjahres-Explorationsplans des Unternehmens seien, der Ende 2025 veröffentlicht wurde. Dieser Plan ziele darauf ab, die wichtigsten Zielgebiete unter den über 400 Mineralisierungsvorkommen auf den 46.000 Hektar großen Konzessionsflächen des Unternehmens im Quadrilátero Ferrífero systematisch zu bewerten, mit dem Ziel, neue Mineralressourcen in wirtschaftlich rentable Reserven umzuwandeln und die Goldproduktion des Unternehmens in den kommenden Jahren zu steigern.

Die Ergebnisse zeigen, dass im Zielgebiet Chamé im oberen Teil der geologischen Struktur niedriggradige Strukturen identifiziert wurden, während die Strukturen an der Basis ähnliche Merkmale wie das System Santa Isabel-Marzagão aufweisen. Die Bohrungen ermöglichten es, die Mineralisierung über mehr als einen Kilometer über die bestehenden untertägigen Grubenbaue der Mine Santa Isabel hinaus zu verfolgen. Die Studie weist auch darauf hin, dass der geologische Trend von Paciência mit der regionalen linearen Strukturzone São Vicente (eine etwa 40 Kilometer lange geologische Struktur) verbunden ist, die bedeutende Goldlagerstätten beherbergt, darunter die Mine Morro Velho, die zwischen 1834 und 2004 historisch über 10 Millionen Unzen Gold produzierte.

Ein Vergleich der Ergebnisse des Zielgebiets Chamé mit historischen Daten des Zielgebiets Bahú zeigt eine hohe Ähnlichkeit zwischen den Mineralisierungssystemen. Nach Angaben des Unternehmens deutet das Vorhandensein mehrerer paralleler mineralisierter Körper auf ein starkes überlagerndes Struktursystem hin, ein Merkmal, das als günstig für die Bildung neuer Goldlagerstätten angesehen wird. Jaguar Mining betonte zudem, dass geologische Kartierungen und Probenahmen neue Strukturen im Zusammenhang mit der linearen Strukturzone São Vicente identifiziert hätten, was das Potenzial für niedrig- und mittelgradige Mineralisierungen erhöhe, die zukünftige Tagebauprojekte unterstützen könnten. Mit der Bestätigung der Kontinuität dieser Strukturen über die gesamte 15-Kilometer-Distanz hinweg sieht das Unternehmen die gesamte Region als Merkmale eines Weltklasse-Goldexplorationsgebiets aufweisend an.

Das Abbaugebiet Paciência verfügt derzeit über geschätzte abgeleitete Ressourcen von etwa 189.000 Unzen Gold, verteilt auf 1.423.000 Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Gehalt von 4,14 g/t. Parallel zu den Explorationsaktivitäten bereitet sich Jaguar Mining weiterhin auf eine mögliche Wiederaufnahme des Untertagebaus in der Mine Santa Isabel bis Ende 2026 vor. Zu den entsprechenden Aktivitäten gehören Wasserhaltung, Grubenbaureparaturen, untertägige Erschließung und eine neue Bohrkampagne, die die Grundlage für einen aktualisierten technischen Bericht liefern wird. Das Unternehmen gab an, dass alle Laboranalysen der Proben von akkreditierten unabhängigen Labors gemäß internationalen Qualitätskontrollprotokollen durchgeführt wurden. Jaguar Mining betreibt drei Goldproduktionskomplexe im Quadrilátero Ferrífero in Minas Gerais und betrachtet das Abbaugebiet Paciência als eine der wichtigsten Wachstumsfronten in seinem Mineralexplorations-Portfolio.

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