de.wedoany.com-Bericht: Die Nordex-Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 im Projektgeschäft (ohne Servicegeschäft) ein Auftragsvolumen von insgesamt 4.923 Megawatt, ein Anstieg von 9,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Im zweiten Quartal beliefen sich die Aufträge auf 3.054 Megawatt, ein Plus von 32,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Preisumfeld blieb stabil, mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 970.000 Euro pro Megawatt im zweiten Quartal und 950.000 Euro pro Megawatt im ersten Halbjahr. Die Preisänderungen sind hauptsächlich auf den Projektumfang und regionale Mischeffekte zurückzuführen.
Von April bis Juni 2026 bestellten Kunden insgesamt 496 Windkraftanlagen für Projekte in zehn Ländern. Die stärksten Einzelmärkte waren nacheinander Deutschland, die USA und die Türkei.

José Luis Blanco, CEO der Nordex-Gruppe, erklärte, dass das Unternehmen in diesem Quartal mit Aufträgen von rund 800 Megawatt in den USA einen wichtigen Meilenstein erreicht habe, der das Vertrauen der Kunden und die organisatorische Stärke des Unternehmens vor Ort widerspiegele. Das Unternehmen werde sich weiterhin auf eine zuverlässige Umsetzung konzentrieren und gemeinsam mit den Kunden wachsen.
Seit 1985 hat die Gruppe in über 40 Märkten mehr als 64 Gigawatt Windkraftkapazität installiert und im Jahr 2025 einen konsolidierten Umsatz von rund 7,6 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen beschäftigt über 11.100 Mitarbeiter und verfügt über ein Fertigungsnetzwerk in Deutschland, Spanien, Brasilien, Indien, den USA und der Türkei. Das Produktportfolio konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 4- bis 7-Megawatt+-Klasse, die hauptsächlich auf Marktanforderungen mit begrenztem Platzangebot oder eingeschränkter Netzinfrastruktur abzielen. Die Nordex SE ist an der Frankfurter Wertpapierbörse in den Indizes MDAX und TecDAX notiert.






