Die Expansion der Mega-Flotte der Mediterranean Shipping Company treibt die Verbesserung der Hafeninfrastruktur in Afrika, dem Nahen Osten und Indien voran
2026-07-10 15:36
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de.wedoany.com-Bericht: Die Expansion der Mega-Flotte der Mediterranean Shipping Company (MSC) treibt weltweit die Verbesserung der Hafeninfrastruktur voran, wobei sich die wichtigsten Innovationen auf die Terminals der Handelsrouten in Afrika, dem Nahen Osten und Indien konzentrieren. Laut Informationen von Lloyd's List verfügt MSC bereits über das größte Auftragsbuch für Mega-Containerschiffe weltweit, und ihre Flottengröße übertrifft die der Wettbewerber selbst langfristig.

In jüngster Zeit hat MSC zehn mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Schiffe mit einer Kapazität von 20.000 TEU übernommen, die von der chinesischen Werft Hengli Heavy Industry gebaut wurden. Das Auftragsbuch umfasst 166 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von fast 3 Millionen TEU.

Diese Expansion treibt die Entwicklung neuer Routen abseits der traditionellen eurasischen Handelswege voran und macht die Fahrten nach Indien, Westafrika und in den Nahen Osten bedeutender. Die Hafenanlagen in diesen Regionen müssen entsprechend verbessert werden, um Schiffe mit großer Kapazität aufnehmen zu können, einschließlich Vertiefungsbaggerungen, Erweiterungen der Kais und Installation von Kränen mit größerer Spannweite.

MSC hat seine Asien-Europa-Routen bereits um das Kap der Guten Hoffnung herumgeführt und die Verbesserung der „Africa Express“-Route angekündigt, wobei auf der Afrika-Asien-Route eine dauerhafte Route für Schiffe mit 24.000 TEU eingerichtet wurde. Im Bereich der Hafeninfrastruktur hat die MSC-Tochtergesellschaft Terminal Investment Ltd begonnen, in ihre Anlagen zu investieren. Der Containerterminal in Lomé, Togo, kann bereits Schiffe mit 20.000 TEU empfangen, und der King Abdullah Port in Saudi-Arabien ist ebenfalls für die Aufnahme von Ultra-Large-Containerschiffen ausgestattet.

Derzeit verbessert MSC weiterhin die Anlagen im Hafen von Vizhinjam (Puerto Vizhinjam) in Indien, um diese neuen Schiffe in Zukunft aufnehmen zu können.

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