de.wedoany.com-Bericht: Das peruanische Ministerium für Energie und Bergbau (Ministerio de Energía y Minas, Minem) hat in der Provinz Sechura in der Region Piura eine Informationsveranstaltung abgehalten, an der die stellvertretende Bergbauministerin Gaby Julca teilnahm und über den Fortschritt des Projekts Sechura (Proyecto Sechura) berichtete. Dieses staatliche Projekt zielt auf die Erkundung, den Abbau und die Aufbereitung von Phosphatgesteinsressourcen innerhalb der nichtmetallischen Bergbaukonzession Bayóvar ab.

In ihrem Bericht wies Julca darauf hin, dass das Projekt Sechura durch die Produktion von Düngemitteln die mineralischen Ressourcen in Chancen für eine nachhaltige Entwicklung umwandeln könne, wodurch die Abhängigkeit von importierten Düngemitteln verringert und die Wettbewerbsfähigkeit des nationalen Agrarsektors gesteigert werde. Die Beamtin erklärte, die Bedeutung des Projekts liege nicht nur in der Erschließung von Bodenschätzen, sondern auch in der Schaffung neuer Möglichkeiten zur Wertsteigerung der Ressourcen.
An der Informationsveranstaltung nahmen unter anderem der Kongressabgeordnete Cruz Zeta, die Bürgermeisterin der Provinz Sechura, Carmen Morales, der Regionalmanager der Regionalregierung Piura, Pedro Antonio Valdivieso, Vertreter des Wassernutzerausschusses von Sechura, das Unternehmen Activos Mineros S.A.C. (AMSAC), die Agentur für private Investitionsförderung (ProInversión) sowie mehrere Beamte des Ministeriums für Energie und Bergbau teil.
Julca berichtete, dass das Projekt nun die Planungsphase abgeschlossen habe und offiziell in die Phase der strukturellen Planung eingetreten sei. Als Nächstes stünden die Erstellung eines Vertragsentwurfs, die Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen sowie die Durchführung der für die Gewinnung privater Investitionen erforderlichen technischen Studien an, um einen transparenten und klar geregelten Kooperationsrahmen zu schaffen. Sie fügte hinzu, dass die Düngemittelproduktion auf den lokalen, regionalen und nationalen Markt ausgerichtet sei und auf den Phosphatgesteinsreserven von Bayóvar basiere, wobei zukünftig auch Exportpotenzial bestehe.
Julca betonte, dass die Umsetzung des Projekts Sechura das Beschäftigungswachstum fördern, die Beteiligung lokaler Zulieferer anregen, den Technologietransfer vorantreiben und durch Bergbausteuer sowie Förderabgaben die Staatseinnahmen erhöhen werde. Diese Mittel sollen für den Bau öffentlicher Einrichtungen und den Abbau regionaler Ungleichheiten eingesetzt werden, was letztlich der Bevölkerung zugutekomme.






