Brasilianisches Bergbauunternehmen Usiminas führt APC-System ein und senkt den spezifischen Energieverbrauch der Mahlanlage um über 5 %
2026-07-11 10:09
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de.wedoany.com-Bericht: Das brasilianische Bergbauunternehmen Usiminas (Mineração Usiminas) hat in den Kugelmühlen seiner Eisenerz-Aufbereitungsanlage ein Advanced Process Control (APC)-System eingeführt, wodurch die Kreislaufstabilität und die Produktivität gesteigert und der spezifische Energieverbrauch um über 5 % gesenkt werden konnten.

Fortschrittliche Prozesssteuerung verbessert die Mahlleistung von Eisenerz

Der Mahlprozess macht in Eisenerz-Aufbereitungsanlagen einen erheblichen Anteil des Energieverbrauchs aus und beeinflusst direkt die Produktqualität und die Produktionskosten. APC, ein technisches Werkzeug zur Reduzierung von Schwankungen und Steigerung der Effizienz, wird als praktikable Lösung zur Optimierung von Mineralverarbeitungsparametern und zur Verbesserung der Betriebsstabilität angesehen.

Vor der Einführung des APC-Systems gab es in der Aufbereitungsanlage von Usiminas mehrere anomale Betriebszustände. Die Umlast betrug zeitweise bis zu 520 %, die Abweichung der Hydrozyklone lag bei 72,5 %, wobei letztere den Anteil der feinen Partikel bezeichnet, die in die Kugelmühle zurückgeführt werden, anstatt in das Produkt des Mahlkreislaufs zu gelangen, was zu einer äußerst geringen Klassiereffizienz des Kreislaufs führte. Darüber hinaus fehlte eine angemessene Kontrolle der Trübedichte; die Wasserzugabe erfolgte lediglich auf Basis des Flüssigkeitsstands im Vorlagebehälter, unter Vernachlässigung des Dichteparameters. Der Flüssigkeitsstand im Vorlagebehälter wurde durch Wasserzugabe auf 80 % eingestellt, was zu einem Konflikt mit der Drehzahl der Kreiselpumpe führte, sodass die Pumpe ständig mit voller Drehzahl lief und der erforderliche Druck und die erforderliche Dichte für die Beschickung der Hydrozyklone nicht erreicht werden konnten.

Ziel dieser Studie war es, die betrieblichen Verbesserungen nach der Implementierung des APC-Systems zu quantifizieren. Die Bewertung basierte auf einem 67-tägigen Ein-/Aus-Test. Die Datensätze wurden nach verschiedenen Betriebsszenarien unterteilt und einer statistischen Analyse unterzogen. Die Ergebnisse zeigten, dass im günstigsten Szenario die Schwankungen der Trübedichte im Hydrozyklon-Aufgabegut um bis zu 63 % reduziert werden konnten. Die durchschnittliche Erzaufgabemenge des Kreislaufs stieg von 541 t/h auf 571 t/h, der spezifische Energieverbrauch sank um über 5 %. Die Anzahl der Trübeüberlaufereignisse nahm ab, was auf eine verbesserte Betriebsstabilität und Gesamteffizienz des Systems hindeutet. Unter stabilen Betriebsbedingungen betrug die durchschnittliche Steigerungsrate etwa 5,6 %, was die Fähigkeit des Systems belegt, die Aufgaberate unter stabilen Bedingungen zu optimieren.

Die Mineração Usiminas wurde 2010 gegründet, konzentrierte sich zunächst auf die Deckung des Eigenbedarfs und weitete ihr Geschäft später kontinuierlich aus. Heute zählt sie zu den fünf größten Bergbauunternehmen Brasiliens und beliefert den nationalen und internationalen Markt mit Eisenerz.

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