de.wedoany.com-Bericht: Nach Angaben des brasilianischen Wirtschaftsministeriums (Secex) gingen die Exporte von Stahlschrott für die Stahlproduktion im Juni im Jahresvergleich leicht um 1,6 % zurück, doch die kumulierten Exporte im ersten Halbjahr blieben auf Wachstumskurs.
Im Juni beliefen sich die gesamten Stahlschrott-Exporte auf 82.873 Tonnen, was nahe an den 84.207 Tonnen des gleichen Zeitraums im Jahr 2025 lag, aber über den 76.609 Tonnen im Mai. Von Januar bis Juni dieses Jahres erreichten die Gesamtexporte 473.211 Tonnen, ein Anstieg von 13,3 % gegenüber 417.709 Tonnen im Zeitraum Januar bis Juni 2025.
Clineu Alvarenga, Präsident des Nationalen Recyclingverbands (Inesfa), der mehr als 5.000 Recyclingunternehmen vertritt, erklärte, dass der Export von im Inland nicht absorbiertem überschüssigem Stahlschrott angesichts der anhaltenden Schwäche des heimischen Marktes weiterhin eine Überlebensoption für Recyclingunternehmen sei.
Alvarenga wies darauf hin, dass brasilianische Stahlunternehmen Schwierigkeiten beim Inlandsverkauf von Stahl hätten und die Wirtschaft Anzeichen einer Schrumpfung zeige, weshalb die Stahlunternehmen ihre Stahlschrott-Einkäufe reduzierten. Die Verkäufe von Betonstahl seien rückläufig, und die Nachfrage nach neuem Stahl sei schwach. Inesfa erwartet, dass sich diese Situation noch eine Weile fortsetzen wird.






