de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung von Burkina Faso hat dem staatlichen Bergbauunternehmen Société de Participation Minière du Burkina Faso (SOPAMIB) eine industrielle Abbaulizenz für das Goldprojekt Bouboulou erteilt, um die Kontrolle über den Bergbausektor zu verstärken. Diese Erklärung zeigt, dass die vom Militär geführte Regierung eine direkte Beteiligung an der Minenentwicklung vorantreibt.
Im westafrikanischen Staat Burkina Faso, der in der Sahelzone liegt, sowie im benachbarten Guinea neigen die vom Militär geführten Regierungen dazu, staatliche Bergbauunternehmen zu unterstützen, um einen größeren Anteil an den Rohstofferträgen zu erzielen. Der staatliche Bergbaukonzern SOPAMIB in Burkina Faso, der seit seiner Gründung 2014 lange Zeit inaktiv war, nahm nach Reformen im Jahr 2024 seinen Betrieb wieder auf und begann, sich direkt an der Minenentwicklung zu beteiligen.
Der Ministerrat von Burkina Faso gab kürzlich bekannt, dass die SOPAMIB-Tochtergesellschaft SOPAMIB Bouboulou die Goldmine in der Gemeinde Yako im nördlichen Zentrum des Landes erschließen wird. Bergbauminister Yacouba Zabre Gouba bezeichnete das Projekt als Wandel gegenüber der bisherigen Dominanz privater Betreiber in der Bergbauentwicklung.
Die Regierung erklärte, dass das Projekt Investitionen von über 32 Milliarden CFA-Franc (etwa 56,1 Millionen US-Dollar) erfordert und eine voraussichtliche Betriebsdauer von mehr als 15 Jahren hat, ohne jedoch den Finanzierungsplan zu konkretisieren. Die Mine wird mehr als 7 Tonnen Gold produzieren und über ihre gesamte Lebensdauer direkte Einnahmen von über 39 Milliarden CFA-Franc (ohne Dividenden) generieren.
Die Mine wird zudem etwa 1.200 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Burkina Faso ist einer der wichtigsten Goldproduzenten Afrikas, mit Unternehmen wie Endeavour, IAMGOLD, West African Resources und Nordgold, die derzeit Minen betreiben.






