TIM erhält Genehmigung zur Nutzung des 2,3-GHz-Bandes in 299 Städten im Nordosten Brasiliens
2026-07-11 10:23
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de.wedoany.com-Bericht: Die brasilianische Nationale Telekommunikationsbehörde hat dem Mobilfunkbetreiber TIM die Genehmigung erteilt, in 299 Städten im Nordosten des Landes 40 MHz Spektrum im 2,3-GHz-Band auf sekundärer Basis zu nutzen. Die Lizenz ist bis zum 18. Juni 2031 gültig und umfasst acht Bundesstaaten im Nordosten Brasiliens, mit Ausnahme von Maranhão. Hauptstädte wie Fortaleza, Natal, João Pessoa und Teresina fallen ebenfalls unter die Genehmigung.

Das 40-MHz-Spektrum umfasst die Frequenz 2,370 GHz und kann von TIM für die Bereitstellung persönlicher Mobilfunkdienste genutzt werden. Das zusätzlich verfügbare Spektrum bietet mehr drahtlose Übertragungsressourcen für Basisstationen und ermöglicht es dem Betreiber, die Netzwerkkapazität in Gebieten mit hoher Nutzerdichte und schnellem Wachstum des mobilen Datenverkehrs zu erhöhen. Nach der Integration des Spektrums in das tatsächliche Netz muss TIM noch die Anpassung der Hochfrequenzgeräte der Basisstationen, die Konfiguration der Antennensysteme, die Optimierung der Netzparameter und die Kompatibilitätsprüfung der Endgeräte durchführen, bevor die Frequenzressourcen in nutzbare Mobilfunkkapazitäten für die Nutzer umgewandelt werden können.

Die Genehmigung ist nicht exklusiv, sekundär und vorübergehend; TIM genießt keinen Störungsschutz. Dies bedeutet, dass das Unternehmen das betreffende Frequenzband nutzen kann, aber nicht verlangen kann, dass Inhaber mit höherer Nutzungspriorität in derselben Region ihr Netz anpassen, und im Falle von Störungen auch nicht den gleichen Schutz wie primäre Nutzer erhält. Die sekundäre Nutzung eignet sich besser zur Ergänzung bestehender Netzressourcen; die tatsächliche Verfügbarkeit hängt weiterhin von der lokalen Frequenzbelegung, der Verteilung der Basisstationen und dem Ausbau anderer Betreiber ab.

Die brasilianische Nationale Telekommunikationsbehörde verlangt von TIM, bei der Beantragung von Funklizenzen die Koordination mit anderen Unternehmen, die in demselben Dienstgebiet über relevante Funkfrequenzbänder verfügen, durchzuführen. Die Koordination umfasst in der Regel Standorte von Basisstationen, Sendeleistung, Antennenausrichtung, Abdeckungsgrenzen und die Art der Frequenznutzung, mit dem Ziel, Gleichkanal- oder Nachbarkanalstörungen zwischen benachbarten Netzen zu reduzieren. Für den Ausbau in 299 Städten wird die Frequenzkoordination nicht nur einmalig erfolgen, sondern schrittweise mit dem Bau und der Erweiterung von Basisstationen in verschiedenen Städten voranschreiten.

Unter den genehmigten Städten hat Bahia mit 88 die meisten; Ceará und Pernambuco umfassen 65 bzw. 62 Städte. Die übrigen Städte verteilen sich auf die Bundesstaaten Alagoas, Paraíba, Piauí, Rio Grande do Norte und Sergipe. TIM kann je nach Nutzerzahl, bestehender Basisstationsauslastung und mobilem Datenverkehrsbedarf in den verschiedenen Städten die konkreten Aktivierungsgebiete auswählen, anstatt das Spektrum gleichzeitig in allen 299 Städten vollständig in Betrieb nehmen zu müssen.

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