Bradken eröffnet in Peru Werk für Stahlauskleidungen im Bergbau mit über 100 Millionen US-Dollar Investition
2026-07-11 10:32
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de.wedoany.com-Bericht: Bradken hat kürzlich in Chilca, Peru, ein Industriegebäude mit einer Investition von über 100 Millionen US-Dollar offiziell in Betrieb genommen, das speziell für die Herstellung von Stahlauskleidungen für Mühlen im Bergbau bestimmt ist.

Bradken erwarb das Werk im Jahr 2024 und führte eine Modernisierung durch, wodurch es zum einzigen Produktionsstandort für übergroße Stahlauskleidungen des Unternehmens in Peru wurde. Die Anlage ist als regionales Drehkreuz konzipiert, das vorrangig die Märkte in Peru und Chile bedient und Exportmöglichkeiten nach Brasilien, Suriname und Argentinien bietet.

Das Werk erstreckt sich über 62.000 Quadratmeter, mit einer bebauten Fläche von 19.000 Quadratmetern, und kann Komponenten mit einem Einzelgewicht von bis zu 7 Tonnen herstellen. Die jährliche Produktionskapazität beträgt 20.000 Tonnen Stahlauskleidungen für Mühlen, was zur Beschleunigung der Produktionsrhythmen und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der internationalen Versorgung beiträgt. Sean Winstone, CEO von Bradken, erklärte, dass diese renovierte Anlage eines der bedeutendsten Projekte des Unternehmens weltweit in den letzten Jahren sei und das langfristige Engagement in Peru widerspiegele. Er betonte, dass der Betrieb die regionale Produktionskapazität stärken werde, um schneller und effizienter auf die Anforderungen der Bergbauindustrie reagieren zu können.

Bradken plant, innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre mehr als die Hälfte des regionalen Bedarfs an Stahlauskleidungen für Mühlen zu decken. Winstone erwartet ein Wachstum von mindestens 30 % in Lateinamerika und sieht weiteres Expansionspotenzial durch die Konsolidierung der regionalen Lieferkette und die Stärkung der Beziehungen zu großen Bergbaubetreibern.

Das Werk setzt Technologien wie Automatisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft ein, um Emissionen zu reduzieren, den Materialeinsatz zu optimieren und die Nachhaltigkeit der Bergbau-Lieferkette zu verbessern. Winstone wies darauf hin, dass Peru eine natürliche Erweiterung des chilenischen Geschäfts sei; die Integration beider Aktivitäten werde die Logistik optimieren, technische Fähigkeiten teilen und die regionalen Verbindungen zu wichtigen Bergbaukunden stärken. Es wird erwartet, dass sich die Lieferzeiten für Kunden in Peru und Chile deutlich verkürzen.

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