Ein Beratungsausschuss des indischen Energieministeriums traf sich, um die wichtigsten Schritte zu besprechen, die zur Erreichung des Ziels des Landes erforderlich sind, die Kernenergiekapazität bis 2047 um mehr als das Zehnfache auf 100 Gigawatt zu steigern.

Das Treffen ergab, dass Indien derzeit über 25 in Betrieb befindliche Kernreaktoren mit einer installierten Gesamtleistung von 8,88 Gigawatt verfügt, was etwa 3 % der Stromerzeugung des Landes entspricht. Weitere acht Reaktoren mit einer Gesamtleistung von 6,6 GW sind im Bau und zehn Einheiten mit einer Gesamtleistung von 7 GW befinden sich in der frühen Projektphase. Es ist anzumerken, dass Indien die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Gorakhpur häufig als im Bau befindliche Projekte einstuft. Und obwohl der erste Betonanteil im Reaktorgebäude noch nicht gegossen wurde, haben die Arbeiten vor Ort im Kraftwerk bereits begonnen.
An dem Treffen nahmen Mitglieder des indischen Parlaments teil, den Vorsitz führte Energieminister Manohar Lal Khattar. Er betonte, dass das Erreichen der Zielvorgabe für die installierte Kernenergiekapazität für Indien von großer Bedeutung sei, um sein Ziel einer Netto-Null-Kohlenstoffemission bis 2070 zu erreichen und die Energiesicherheit langfristig zu verbessern.
Katar betonte, dass die Kernenergie als stabile Quelle nicht-fossiler Energie eine immer wichtigere Rolle in der nachhaltigen Entwicklung Indiens spielen werde, da der Energiesektor für mehr als 40 Prozent der weltweiten energiebezogenen Emissionen verantwortlich sei, heißt es in einem offiziellen Bericht des Treffens.









