de.wedoany.com-Bericht: Das Büro des nationalen Hochwasserschutzkommandos und das Ministerium für Notfallmanagement haben am 12. Juli eine gemeinsame Sitzung mehrerer Behörden einberufen, um die Entwicklung des Taifuns „Bavi“ zu analysieren und Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Taifunabwehr zu koordinieren. Das nationale Hochwasserschutzkommando hat an diesem Tag die Stufe-IV-Notfallmaßnahmen für Überschwemmungen in Shandong aktiviert und die Notfallstufen für Zhejiang, Fujian, Peking, Tianjin und Guangxi dynamisch angepasst. Gleichzeitig wurden drei weitere Arbeitsgruppen nach Hebei, Liaoning und Jilin entsandt, um die lokalen Behörden bei der Hochwasserbekämpfung zu unterstützen.
Laut der Sitzungsanalyse ist Taifun „Bavi“ bereits in Yuhuan (Stadt Taizhou) und Yueqing (Stadt Wenzhou) in der Provinz Zhejiang auf Land getroffen. Es wird erwartet, dass er weiter nach Norden zieht und in Zentral- und Ostchina starke Wind- und Regenfälle verursacht. In einigen Regionen sind die Niederschläge extrem. In Peking, Tianjin, Hebei sowie Teilen Nordostchinas gab es bereits sintflutartige Regenfälle. Auch Anhui, Jiangsu, Jiangxi und Shandong werden mit starken Regenfällen konfrontiert sein. Die Hochwasser- und Taifunlage ist komplex und ernst.
Die Sitzung betonte, dass alle Regionen entschlossen eine nachlässige Haltung überwinden müssen. Die Hauptverantwortung der lokalen Parteikomitees und Regierungen, die Aufsichtsverantwortung der Fachbehörden, die Verantwortung für Patrouillen, Schutz, Evakuierung und Umsiedlung auf Basisebene sowie die Verantwortung von Unternehmen und Institutionen für den Hochwasserschutz müssen gestärkt werden. Die Bewegungen des Taifuns sowie die Regen- und Hochwasserlage müssen eng überwacht werden. Die Häufigkeit der Überwachung und Vorhersage für Schlüsselbereiche wie kleine und mittlere Flüsse sowie Gebirgsbäche in Bergregionen muss erhöht werden. Das Hochwasserschutzsystem muss wissenschaftlich gesteuert werden. Die Verknüpfung von Warnungen und Notfallmaßnahmen muss verstärkt werden. Strenge Auflagen wie die Einstellung von Arbeiten, Schulunterricht, Geschäften und Verkehr müssen konsequent umgesetzt werden. Die Führung und Kontrolle in Hochrisikobereichen wie Touristenattraktionen, U-Bahnen und unterirdischen Räumen muss verstärkt werden. Die Sicherheitsverwaltung von Schiffen, die in Häfen Schutz suchen, und von evakuierten Personen muss gewährleistet sein.
Die Sitzung wies darauf hin, dass die wichtigsten Hochwasserschutzanlagen wissenschaftlich gesteuert werden müssen. Die Wasserstände in Flüssen, Seen und Stauseen müssen vorsorglich abgesenkt werden. Die Patrouillen und der Schutz von Staudämmen und Flussdeichen müssen verstärkt werden. Die Überwachung und Sicherheitskontrolle wichtiger Infrastrukturen wie Autobahnen, Verkehrsknotenpunkte, Brücken und Tunnel muss intensiviert werden. Der Mechanismus für „Warnrufe“ und Rückverfolgung bei drohenden Katastrophen muss verbessert werden. Für Hochrisikobereiche wie Mündungen von Sturzfluten und enge Flussläufe sowie für wichtige Einrichtungen wie Baustellen und Pflegeheime müssen Evakuierungspläne umgesetzt werden. Insbesondere für gefährdete Gruppen wie ältere Menschen, Kranke, Behinderte, Schwangere und Kinder sollte die Evakuierung tagsüber, vorzeitig und vorrangig erfolgen. Gleichzeitig müssen die Verwaltung und Dienstleistungen in den Notunterkünften verbessert werden, um zu verhindern, dass bereits evakuierte Personen heimlich zurückkehren. Darüber hinaus sollten Rettungs- und Hilfsmaßnahmen wissenschaftlich und effizient durchgeführt werden. Der gemeinsame Bereitschaftsdienst muss verbessert werden. Informationen über Gefahren und Katastrophen müssen zeitnah ausgetauscht werden. Die Kräfte aller Seiten müssen koordiniert werden, um Ausrüstung und Materialien vorzupositionieren. Die Kommunikationssicherung und Notstromversorgung müssen sichergestellt werden, um die Fähigkeit zur Notfallkommunikation unter extremen Bedingungen (Ausfall von Kommunikation, Strom und Verkehr) zu verbessern.






