de.wedoany.com-Bericht: Patentbilder des neuen kompakten Pickups von Chery aus China wurden erstmals vom südafrikanischen Medium Cars.co.za veröffentlicht und anschließend von CarExpert übernommen. Das Fahrzeug basiert auf der selbsttragenden T1X-Karosserie und zielt auf den Markt für kompakte Mehrzweck-Pickups ab, der derzeit vom Ford Maverick dominiert wird.
Obwohl Chery das Projekt noch nicht offiziell bestätigt hat, deuten die in Südafrika eingereichten Patentdokumente auf ein Serienmodell hin, das den Komfort eines Crossover mit der Praktikabilität eines Pickups verbindet. Das Fahrzeug soll zudem eine SUV-Version unter der Submarke „Tiggo" erhalten, die für Märkte wie China, Südamerika, Südafrika und Teile des asiatisch-pazifischen Raums vorgesehen ist.
Äußerlich handelt es sich im Wesentlichen um einen muskulösen Crossover, der zum Pickup umgestaltet wurde und als Doppelkabinen-Ute daherkommt. Die Front verfügt über ein durchgehendes Tagfahrlicht (DRL) und ein fettes „Chery"-Logo. Darunter verleihen eine dicke untere Stoßstange, Alu-Schutzplattenelemente und ein dunkler Stoßfänger dem Fahrzeug einen geländegängigen Nutzwert. Seitlich fallen eine relativ kurze Ladefläche, die Vier-Türer-Anordnung (mit verdeckten Türgriffen an den hinteren Türen) und eine hohe Gürtellinie auf. Die tief modellierten Türen weisen eine charakteristische konkave Oberflächenbearbeitung auf, die in die eckigen Radhäuser übergeht, während die kräftigen Verkleidungen und die markanten Seitenschweller dem Design entsprechen.

Das kontrastreiche schwarze Dach und die Sportstange sind markante äußere Merkmale. Das Heck verfügt über durchgehende LED-Rückleuchten, eine steile Heckklappe, strukturierte Stoßfängereinsätze und eine nachgeahmte Schutzplatte.




Das Innenraumdesign wurde noch nicht veröffentlicht, aber in Anlehnung an Cherys kürzlich vorgestelltes größeres Modell Stockman (siehe Abbildung) wird erwartet, dass das Fahrzeug mit einem großen, eigenständigen Infotainment-Bildschirm in Kombination mit einem digitalen Kombiinstrument ausgestattet ist und Funktionen wie kabellose Smartphone-Spiegelung, kabelloses Laden und Over-the-Air-Updates (OTA) bietet. Im Gegensatz zum US-amerikanischen Ford Maverick könnte der Innenraum hochwertiger sein, mit hochwertigen Kunststoffen, beheiz- und belüftbaren Vordersitzen, einem Panorama-Schiebedach und Ambiente-Beleuchtung. Die kompakte Ladefläche wird voraussichtlich eher auf Vielseitigkeit als auf Nutzlast ausgelegt sein, mit klappbaren Sitzen und einer Durchreiche zum Fahrgastraum, um den Transport langer Gegenstände zu ermöglichen.
Technisch basiert der Pickup auf der selbsttragenden T1X-Karosserie und nicht auf einem traditionellen Leiterrahmen-Chassis. Möglicherweise ist er mit einer unabhängigen Hinterradaufhängung ausgestattet, die ein fahrzeugähnliches Handling und weniger eine Geländeorientierung bietet. Zu den Antriebsoptionen gehören ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbomotor als Einstiegsvariante sowie ein 208 PS (155 kW) starker 2,0-Liter-Turbomotor für das Topmodell. Eine Plug-in-Hybrid-Version wird Cherys neuestes Super-Hybrid-System (CSH) nutzen, das einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit einem Elektromotor und einem Akkupaket kombiniert und eine rein elektrische Reichweite von etwa 56 Meilen (90 km) bieten soll. Front- und Allradantrieb sind geplant, ebenso wie eine Vehicle-to-Load-Funktion (V2L).
Das Modell wird unterhalb von Cherys neu benannten mittelgroßen Pickup „Stockman" positioniert sein. Zu den Hauptkonkurrenten zählen der Fiat Toro, der Chevrolet Montana, der Ram Rampage, der VW Tukan und der noch unbenannte Toyota Corolla Cross Ute. Ein Produktionsstart wurde noch nicht bestätigt, aber angesichts der veröffentlichten Patentdokumente wird eine Markteinführung innerhalb der nächsten 12 Monate erwartet.







