de.wedoany.com-Bericht: Am 12. Juli genehmigte das Sekretariat für nationale Energiewende und Planung (Secretaria Nacional de Transição Energética e Planejamento) des brasilianischen Ministeriums für Bergbau und Energie (MME) die Aufnahme von drei Stromerzeugungsprojekten in das Sonderanreizsystem für die Infrastrukturentwicklung (Reidi), das die Aussetzung der Erhebung des Sozialintegrationsprogramms (PIS) und des Sozialversicherungsfinanzierungsbeitrags (Cofins) vorsieht.

Die drei Projekte haben eine installierte Gesamtleistung von 119,2 MW und ein voraussichtliches Gesamtinvestitionsvolumen von 554,09 Millionen BRL (einschließlich PIS/Pasep und Cofins). Nach Gewährung der Steuervergünstigungen wird die voraussichtliche Investitionssumme auf 502,84 Millionen BRL sinken, was einer Differenz von rund 51,25 Millionen BRL entspricht.
Das größte Projekt ist das Wasserkraftwerk UHE Salto Weissbach in der Stadt Blumenau im Bundesstaat Santa Catarina, das von Celesc Geração errichtet wird. Das Kraftwerk wird mit zwei Generatoreinheiten von je 11,5 MW ausgestattet, die eine installierte Gesamtleistung von 23 MW ergeben, und soll voraussichtlich im Juli 2029 fertiggestellt werden. Die voraussichtlichen Investitionen belaufen sich auf 283,86 Millionen BRL (einschließlich PIS/Pasep und Cofins), ohne Steuern auf 257,6 Millionen BRL.
Die Solarkraftwerke Tanque Novo Sul und Tanque Novo Norte wurden ebenfalls genehmigt. Beide Kraftwerke gehören zum Komplex Tanque Novo Energias Renováveis in Lagoa do Barro do Piauí im Bundesstaat Piauí und werden von CGN Brasil betrieben. Jedes Projekt hat eine installierte Leistung von 48,118 MW, verteilt auf 14 Erzeugungseinheiten, und soll voraussichtlich im Juni 2028 in Betrieb gehen. Die voraussichtlichen Investitionen für UFV Tanque Novo Sul betragen 132,83 Millionen BRL (einschließlich PIS/Pasep und Cofins), ohne Steuern 120,54 Millionen BRL. Die voraussichtlichen Investitionen für UFV Tanque Novo Norte betragen 137,41 Millionen BRL (einschließlich PIS/Pasep und Cofins), ohne Steuern 124,70 Millionen BRL.
Gemäß den einschlägigen Rechtsvorschriften müssen die Unternehmen der Bundessteuerbehörde innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Einsatzbefehls der nationalen Strombehörde (Aneel) den Beginn des kommerziellen Betriebs der Projekte melden. Wird die entsprechende Konzession widerrufen, kann der Reidi-Status aufgehoben werden.










