de.wedoany.com-Bericht: Im Juli 2026 erreicht ein bedeutendes Bergbauprojekt in der Gemeinde Leizu, Kreis Yuan'an, Yichang, China, einen entscheidenden Meilenstein: Das Phosphatbergwerk Yangliudong mit einer jährlichen Abbaumenge von 4 Millionen Tonnen tritt in die Vorbereitungsphase für den Bau ein. Die Gesamtinvestition beträgt 5,32 Milliarden Yuan, die nachgewiesenen Phosphatreserven belaufen sich auf 206 Millionen Tonnen, die geplante jährliche Abbaumenge liegt bei 4 Millionen Tonnen, und die gesamte Lebensdauer der Mine beträgt 54 Jahre. Es handelt sich um ein weiteres wegweisendes großes Untertagebergwerk im Bereich der Phosphaterschließung in der Provinz Hubei.
Bauherr des Phosphatbergwerks Yangliudong ist die Yuan'an Xinghua Mining Co., Ltd. Die Aktionärsstruktur ist bemerkenswert: Die Xingfa Group hält 45 %, Wanhua Chemical 40 % und Yichang Chengfa 15 %. Xingfa Group ist ein führendes Unternehmen der chinesischen Phosphatchemieindustrie mit Reserven von 800 Millionen Tonnen Phosphatgestein und einer branchenweit führenden Ressourcenselbstversorgungsquote. Wanhua Chemical ist ein globaler Chemieriese, der sein Engagement im Bereich neuer Energiematerialien beschleunigt. Die Zusammenarbeit der beiden Giganten zur Erschließung des Phosphatbergwerks Yangliudong sendet ein klares Signal: Hochwertige Phosphatressourcen konzentrieren sich zunehmend auf führende Unternehmen mit integrierter Lieferkette.
Das Phosphatbergwerk Yangliudong in Yuan'an ist ein großes, hochgradiges Phosphatvorkommen. Die wirtschaftlichen Reserven werden auf etwa 300 Millionen Tonnen geschätzt, der wirtschaftliche Wert auf rund 200 Milliarden Yuan. Mit 5,32 Milliarden Yuan einen Ressourcenwert von 200 Milliarden Yuan zu erschließen, könnte eine der rentabelsten Investitionen der letzten Jahre in der Phosphatchemieindustrie sein. Das Abbaugebiet des Phosphatbergwerks Yangliudong umfasst 10,0191 Quadratkilometer, die nachgewiesenen Reserven betragen 206 Millionen Tonnen bei einem durchschnittlichen Erzgehalt von 23,45 %. Im Abbaugebiet können die beiden Erzkörper Ph₁ und Ph₂ abgebaut werden, wobei Ph₁ die Hauptabbaustufe (60 % Anteil) und Ph₂ die Nebenabbaustufe (40 % Anteil) darstellt; die Stufe Ph₃ wird vorerst nicht genutzt.
Die geplante jährliche Produktionskapazität beträgt 4 Millionen Tonnen, die Lebensdauer der Mine 54 Jahre (einschließlich 5 Jahren Bauphase). Eine Mine, die über ein halbes Jahrhundert kontinuierlich betrieben werden kann, ist vor dem Hintergrund der zunehmenden Knappheit hochwertiger heimischer Phosphatressourcen in China ein seltenes Gut. Das Projekt hat bereits die Reservenregistrierung und die Genehmigung durch die Entwicklungs- und Reformkommission abgeschlossen; die Umweltverträglichkeitsprüfung wird derzeit öffentlich ausgelegt, und der Baubeginn ist für 2027 geplant. Im Vergleich dazu wurde das Ende 2025 in Betrieb genommene Phosphatbergwerk Maping mit ebenfalls einer Jahreskapazität von 4 Millionen Tonnen, Reserven von 315 Millionen Tonnen und einer Lebensdauer von 53 Jahren als das größte in Betrieb befindliche einzelne Untertagebergwerk Chinas anerkannt. Das Phosphatbergwerk Yangliudong und das Bergwerk Maping liegen beide in der Gemeinde Leizu, Kreis Yuan'an – zwei Super-Phosphatminen mit einer Kapazität von je 4 Millionen Tonnen werden hier nebeneinander existieren.
Was versprechen sich Xingfa und Wanhua von der Investition von 5,32 Milliarden Yuan? Erstens: Phosphatgestein wandelt sich von einem „landwirtschaftlichen Rohstoff" zu einer „strategischen Ressource". Am 15. Juni 2026 trat die Verordnung Nr. 839 des Staatsrates in Kraft, die Phosphatgestein in das nationale Verzeichnis strategischer mineralischer Ressourcen aufnimmt. Die Knappheit hochwertigen Phosphatgesteins wird neu bewertet. Zweitens: „Eine eigene Mine zu besitzen" ist das stärkste Pfund für Unternehmen der Phosphatchemie. Vor dem Hintergrund explodierender Schwefelpreise und hoher Rohstoffkosten ist ein eigenes Phosphatbergwerk der größte Kostenvorteil. Die Xingfa Group verfügt über Reserven von 800 Millionen Tonnen und sichert sich mit Yangliudong weitere 200 Millionen Tonnen – ihr Ressourcenschutzgraben wird immer tiefer. Drittens: Super-Phosphatminen mit einer Kapazität von 4 Millionen Tonnen verändern die Phosphatlandschaft in Hubei. Das Bergwerk Maping (4 Mio. t/Jahr) ist bereits in Betrieb, das Bergwerk Yangliudong (4 Mio. t/Jahr) steht kurz vor dem Bau. Beide Super-Minen liegen in der Gemeinde Leizu, Kreis Yuan'an, in geringer Entfernung zueinander. Die Gemeinde Leizu in Yuan'an entwickelt sich zum „Super-Bergbaurevier" mit der höchsten Phosphatförderkapazität Chinas.
Wenn die Investition von 5,32 Milliarden Yuan vom Reißbrett zum Dröhnen der Bohrhämmer tausend Meter unter der Erde wird, wenn die Reserven von 206 Millionen Tonnen von einer Zahl zu einer täglichen Erzförderung von Zehntausenden Tonnen werden, dann ist der Baubeginn des Phosphatbergwerks Yangliudong nicht nur ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Phosphaterschließung in Hubei, sondern auch ein Kommentar zur Neubewertung des strategischen Werts der Phosphatressourcen Chinas.






