de.wedoany.com-Bericht: Der nigerianische Zolldienst (NCS) und der Zolldienst der Republik Benin haben eine Partnerschaft auf Basis geospatialer Technologie gestartet, um die Grenzsicherheitsüberwachung zu verbessern, grenzüberschreitende Kriminalität einzudämmen und den legalen Handel entlang der gemeinsamen Grenze zu fördern.

Bei einer strategischen Sitzung im Konferenzsaal der ECOWAS am gemeinsamen Grenzposten Sèmè-Kraké erörterten Vertreter beider Seiten konkrete Möglichkeiten zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Rahmen der bestehenden Grenzmanagementkooperation. Die Partnerschaft konzentriert sich auf den Einsatz digitaler Technologien zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit und zur Bewältigung der Herausforderungen in einem der verkehrsreichsten Handelskorridore Westafrikas.
Im Rahmen dieser Kooperation wird der nigerianische Zolldienst die Grenzmanagementanwendung der Satellitenplattform der Weltzollorganisation (WCO) pilotieren. Dieses geospatiale Werkzeug ermöglicht es den Zollbehörden, Überwachungsschwachstellen entlang der Grenze zu identifizieren und Außendienstmitarbeiter strategischer einzusetzen, um die Überwachung zu verbessern, Schmuggel zu bekämpfen und die Betriebseffizienz zu steigern.
Der nigerianische Zolldienst gab an, dass Nigeria, Benin, die Elfenbeinküste, Ghana und Togo als erste Länder diese Technologie eingeführt haben. Nach einer kürzlich durchgeführten Fachschulung haben 19 weitere afrikanische Länder, darunter Ägypten, Senegal, Kenia und Mali, Interesse an der Nutzung der Plattform bekundet, um die Grenzsicherheit zu stärken und illegalen grenzüberschreitenden Handel zu bekämpfen.
Diese Initiative stellt eine neue Entwicklung in der regionalen Zollzusammenarbeit dar. Durch die Modernisierung des Grenzmanagements mittels geospatialer Technologie streben Nigeria und Benin an, die wirtschaftliche Sicherheit zu stärken und ein effizienteres und sichereres grenzüberschreitendes Handelsumfeld in der westafrikanischen Region zu unterstützen.






