Deutsches Schiffsmanagementunternehmen schließt Auslieferung von Kraftstofftest-Kits für 300 Schiffe ab
2026-07-14 17:27
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de.wedoany.com-Bericht: CM Technologies GmbH (CMT) hat die vollständige Auslieferung integrierter Test- und Analyse-Kits für Schiffsbrennstoff und Schmieröl an eine Flotte von 300 Containerschiffen und Massengutfrachtern eines deutschen Schiffsmanagementunternehmens abgeschlossen.

CMT liefert integrierte Test- und Analyse-Kits für Schiffsbrennstoff/Schmieröl an eine Flotte von 300 Schiffen

Der in Glückstadt, Deutschland, ansässige Anbieter von Test- und Überwachungslösungen gab an, dass diese flottenweite Einführung schrittweise über das letzte Jahrzehnt erfolgte und eine einheitliche Testplattform etablierte, die eine konsistente Brennstoff- und Schmierölanalyse über die gesamte Flotte hinweg ermöglicht, unabhängig von Schiffstyp, Handelsroute oder Betriebszustand.

CMT betonte, dass diese Einführung einen bedeutenden Wandel in der Art und Weise darstellt, wie Schiffsmanagementunternehmen und Eigner die Zustandsüberwachung von Motoren an Bord großer Flotten umsetzen. Uwe Krüger, Geschäftsführer von CMT, erklärte, dass die Brennstoff- und Schmierölanalyse nicht mehr nur als technische Funktion auf Schiffsbetriebsebene betrachtet werde, sondern zunehmend Teil eines breiteren operativen Kontrollrahmens werde, der Entscheidungsfindung, Wartungsplanung und Risikomanagement für die gesamte Flotte unterstütze. Reedereien suchten nach Lösungen, die sofortige Ergebnisse an Bord liefern und eine konsistente Überwachung über die gesamte Flotte hinweg gewährleisten.

Laut CMT hat die verstärkte Verwendung von Very Low Sulphur Fuel Oil (VLSFO) und anderen Mischkraftstoffen nach Inkrafttreten der IMO-2020-Regelung den Trend zur standardisierten Überwachung der Leistung von Dieselmotoren vorangetrieben. Krüger erklärte, dass dies die Schiffsbetreiber vor neue Herausforderungen in Bezug auf Brennstoffstabilität, Kompatibilität und Verunreinigungen stelle, wobei entsprechende Probleme immer häufiger aufträten.

Traditionell waren Betreiber auf die Analyse von Brennstoff- und Schmierölproben in landgestützten Laboren angewiesen. CMT wies jedoch darauf hin, dass die für den Erhalt der Ergebnisse benötigte Zeit die Fähigkeit, effektiv auf sich entwickelnde Probleme zu reagieren, einschränke, obwohl die Laboranalyse weiterhin ein wichtiger Bestandteil der mechanischen Zustandsüberwachung sei. Krüger sagte, dass immer mehr Reedereien ihre Schiffe mit Schiffsbrennstoff- und Schmieröltestschränken ausrüsteten, um der Besatzung die tägliche Analyse zu erleichtern. Regelmäßige Tests seien zur Norm geworden; zu den routinemäßigen Testinhalten gehörten Wassergehalt, Katalysatorpartikel (Cat Fines), Viskosität, Dichte, Eisenverschleiß sowie der Zustand des Schmieröls.

Wasserverunreinigung fördere die Korrosion von Motorkomponenten; Katalysatorpartikel aus dem Raffinerieprozess könnten das Kraftstoffaufbereitungssystem passieren und zu schnellem Verschleiß von Pumpen, Einspritzdüsen und Zylinderlaufbuchsen führen; die Überprüfung von Viskosität und Dichte bei der Lieferung ermögliche es den Betreibern, die Kraftstoffqualität unabhängig zu verifizieren; die Analyse des Eisengehalts im Zylinderablauföl verfolge die Verschleißrate im Zeitverlauf und gebe frühzeitig Warnsignale, bevor Probleme schwerwiegend würden.

Krüger erklärte, dass die Tests in den täglichen Schiffsbetrieb integriert seien und nicht mehr nur periodisch oder ausgelagert durchgeführt würden. Der entscheidende Vorteil des standardisierten Ansatzes liege in der Möglichkeit, Ergebnisse direkt zwischen den Schiffen zu vergleichen. Da die Messungen mit denselben Geräten und Verfahren erzeugt würden, könnten technische Teams die Leistung zwischen Schwesterschiffen vergleichen, anomale Trends identifizieren und Abweichungen untersuchen, wodurch die Bordtests zu einem flottenweiten intelligenten Werkzeug würden.

Kürzlich hat das Schiffsmanagementunternehmen sein Testprogramm aufgerüstet und herkömmliche Nasschemie-Eisentest-Kits durch die Eisenverschleißmessgeräte von CMT ersetzt. Diese Änderung reduziere die Abhängigkeit von Reagenzien und verbessere gleichzeitig die Wiederholbarkeit und Konsistenz der Verschleißüberwachung. Krüger wies darauf hin, dass die frühzeitigere Erkennung anomalen Verschleißes der Besatzung und den technischen Managern mehr Zeit gebe, Probleme zu untersuchen und zu beheben, bevor sie zu katastrophalen Motorausfällen und kostspieligen Unterbrechungen führten; die einheitliche Testplattform verringere zudem die Beschaffungskomplexität und stelle eine konsistente Schulung und Datenverarbeitung in der gesamten Flotte sicher.

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