de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Bauunternehmen Ferrovial steigt über seine Tochtergesellschaft Ferrovial Digital Infrastructure (FDI) in den Markt für digitale Infrastruktur ein und plant die Entwicklung eines Rechenzentrumsparks in der Region Alcobendas in Madrid. Die Investition wird auf rund 1 Milliarde Euro (1,1 Milliarden US-Dollar) geschätzt. Das Projekt zielt darauf ab, die Diversifizierung des Unternehmens in digitale Wirtschaftsvermögenswerte zu stärken.
Laut Unternehmensmitteilung wird das Projekt in Phasen entwickelt. Die erste Phase trägt den Namen MAD01 und umfasst den Bau eines Rechenzentrums mit einer Gesamtkapazität von 60 MW, davon 40 MW IT-Last. Diese Phase befindet sich auf einem von vier Grundstücken, die den gesamten Park bilden, im Gebiet Valdelacasa, mit einem Investitionsvolumen von 153 Millionen Euro. Der gesamte Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 32.000 Quadratmetern (344.445 Quadratfuß).
Das Projekt wurde von der Autonomen Gemeinschaft Madrid als „Projekt von besonderem Interesse“ eingestuft und wird über den regionalen Investitionsbeschleuniger bearbeitet, was zur Beschleunigung der Entwicklung beiträgt. Das Projekt hat bereits die Genehmigung wichtiger Branchenberichte erhalten und die Erlaubnis für den Beginn der Erdarbeiten liegt vor.
Ferrovial hat zuvor Rechenzentren für Microsoft und Telefónica in Madrid entwickelt. Mit diesem Einstieg in die Entwicklung von Rechenzentren, die direkt an Kunden vermietet werden, folgt das Unternehmen ACS und Krambol sowie zahlreichen erneuerbaren Energieunternehmen im ganzen Land.









