Europäisches Metallunternehmen testet Tunnelofenprozess für das Cinovec-Lithiumprojekt an der tschechisch-deutschen Grenze
2026-07-16 08:59
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de.wedoany.com-Bericht: Die European Metals testet derzeit den Tunnelofenprozess für ihr Cinovec-Lithiumprojekt an der tschechisch-deutschen Grenze. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein einzelner Tunnelofen zwei gasbefeuerte Drehrohröfen in der ursprünglichen Anlagenkonfiguration ersetzen könnte. Der Executive Chairman des Unternehmens, Keith Coughlan, erklärte, dass der Einsatz von Tunnelöfen eine potenziell bedeutende Änderung der endgültigen Machbarkeitsstudie für das Cinovec-Projekt darstelle. Diese Änderung könne die Investitionsausgaben durch den Einsatz von Standardkomponenten und modularem Bau senken. Gleichzeitig würden die Betriebskosten aufgrund der niedrigeren Rösttemperatur des Lepidolith-Konzentrats und der Verwendung von elektrisch statt gasbeheizten Öfen reduziert. Er wies auch darauf hin, dass die Verwendung von grünem Strom zur Beheizung der Öfen den CO2-Fußabdruck des Projekts erheblich verringern und Cinovec zu einem führenden kohlenstoffarmen Lithiumcarbonat-Produzenten machen könne.

Im Vergleich zur Drehrohrofen-Konfiguration in der endgültigen Machbarkeitsstudie wird erwartet, dass der Einsatz von gasbefeuerten Tunnelöfen die Investitionsausgaben um etwa 112 Millionen US-Dollar und die jährlichen Betriebskosten um 10 Millionen US-Dollar senkt. European Metals gab an, dass Geomet seit 2022 die Machbarkeit des Einsatzes von Tunnelöfen im Cinovec-Projekt untersucht und zu diesem Zeitpunkt bereits eine grundlegende technische Studie abgeschlossen habe. Es wird erwartet, dass die Umstellung auf Tunnelöfen den Projektzeitplan nicht beeinträchtigt, da ihre Stellfläche mit der äquivalenten Drehrohrofen-Prozessreihe übereinstimmt. Eine endgültige Entscheidung über die Umstellung auf die Tunnelofen-Konfiguration wird voraussichtlich im vierten Quartal 2026 getroffen.

Das Cinovec-Lithiumprojekt gehört Geomet, einem Joint Venture zwischen dem tschechischen Energieversorger CEZ (51 % Anteil) und European Metals (49 % Anteil).

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