de.wedoany.com-Bericht: Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) könnte die Möglichkeit prüfen, unlizenzierte drahtlose Geräte wie Wi-Fi und Bluetooth für die direkte Kommunikation mit Satelliten im Rahmen von Direct-to-Device (D2D)-Diensten zuzulassen.

FCC-Vorsitzender Brendan Carr schlug am Mittwoch ein neues Verfahren vor, das die Nutzung von unlizenziertem Spektrum über 225 MHz „zur Deckung des Kapazitätsbedarfs für D2D-Dienste und zur Ergänzung anderer Frequenzbänder" in Betracht zieht.
Laut der Ankündigung soll der Vorschlag zudem klarstellen, dass unlizenzierte drahtlose Geräte, die gemäß den FCC-Teil-15-Regeln zugelassen sind – darunter Wi-Fi- und Bluetooth-Sender, medizinische Bildgebungsgeräte, drahtlose Mikrofone, IoT-Sensoren und mehr – innerhalb von FCC-lizenzierten Raumfahrzeugen verwendet werden dürfen. Die FCC erklärte, dass die Ermöglichung dieser Verbindungsart neue Dienste hervorbringen könnte, die unlizenzierte Geräte in terrestrische und Satellitenplattformen integrieren.
Carr erklärte in einer Stellungnahme, dass Direct-to-Device bedeute, über die nächste Generation von Satellitenkonstellationen schnelle, allgegenwärtige Konnektivität direkt an Ihr Smartphone oder Gerät zu liefern. Die Kombination dieser unlizenzierten Spektrumsressource mit dem Innovationspotenzial des Ökosystems unlizenzierter drahtloser Geräte könne ein Game-Changer sein.
Die FCC wird auf ihrer Sitzung im August über die Annahme des „Notice of Proposed Rulemaking" abstimmen, der dieses Verfahren einleitet und Branchenmeinungen einholt.










