de.wedoany.com-Bericht: Der Wettbewerbsschwerpunkt der generativen künstlichen Intelligenz (KI) verlagert sich von der Entwicklung großer Sprachmodelle (LLM) hin zum Aufbau einer auf praktische Dienste ausgerichteten „KI-Infrastruktur“. Der südkoreanische Telekommunikationsanbieter KT veranstaltete am 15. im KT Umyeon-Forschungszentrum in Seocho-gu, Seoul, die Veranstaltung „AX Tech Connect 2026“ und stellte eine „KI-Transformation (AX) Full-Stack“-Strategie vor, die KI, Daten und Netzwerke als einheitliche Plattform integriert.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, das von KT für die Transformation zu einem KI-Unternehmen aufgebaute Kern-Technologiesystem zu präsentieren, und ist keine reine Technologievorstellung. Der Kerngedanke besteht darin, KI-Modelle, Daten und Netzwerke als einheitliche Ausführungsplattform zu verbinden, anstatt sie als unabhängige Technologien zu betrachten. Dies spiegelt den aktuellen Branchentrend wider: Damit KI-Dienste praktisch in industriellen Umgebungen eingesetzt werden können, müssen Grafikprozessor (GPU)-Infrastruktur, Datenplattform, KI-Agenten und ultraschnelle Netzwerke organisch zusammenwirken.

Die von KT vorgestellten Technologien decken hauptsächlich drei Bereiche ab: KI-Modelle und Daten, KI-Agenten sowie Netzwerkinfrastruktur. Im Bereich KI präsentierte KT das selbst entwickelte koreanische große Sprachmodell „믿:음 K“ (Miteum K), multimodale KI sowie auf agentischer KI basierende Lösungen. Dies zeigt, dass sich KT auf technologische Upgrades für die Automatisierung von Unternehmensprozessen und industrielle Anwendungen konzentriert, um sich an die Verlagerung der KI-Branche von Chatbots, die Fragen beantworten, hin zu KI-Agenten, die Aufgaben selbstständig ausführen, anzupassen. Im Bereich Daten stellte KT eine auf „Data AX Core“ zentrierte Strategie vor, die darauf abzielt, unternehmensweite Daten in eine für KI leicht nutzbare Form zu integrieren. Dieser Schritt basiert auf der Logik, dass generative KI zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen die Qualität und Governance der eigenen Daten gewährleisten muss.
Die Netzwerkstrategie war der auffälligste Teil der Veranstaltung. KT schlug das „Hyper AI Network“ als neue Infrastruktur für das KI-Zeitalter vor. Mit der Expansion von KI-Rechenzentren und GPU-Clustern wird die Bedeutung ultraschneller und extrem latenzarmer Netzwerke immer deutlicher. KTs Strategie besteht darin, gleichzeitig die für KI-Dienste erforderliche Konnektivität und Recheninfrastruktur bereitzustellen. Darüber hinaus präsentierte KT die Technologie des „Autonomous Operation“, bei der KI den Netzwerkbetrieb eigenständig durchführt, sowie KI-basierte Cybersicherheitstechnologien für das Zeitalter von KI, 6G und Quantencomputing. Dies markiert den Wandel des Telekommunikationsanbieters von einem reinen Anbieter von Netzwerkleitungen zu einem KI-Infrastrukturbetreiber, der KI-Rechenzentren, GPU-Clouds und KI-Netzwerke integriert bereitstellt. Da die jüngsten von der Regierung vorangetriebenen „drei großen Superprojekte“ KI-Rechenzentren und den Aufbau einer nationalen KI-Infrastruktur als Kernthemen festlegen, wird ein weiterer Wettbewerbsverschärfung der Anbieter in mehreren Bereichen erwartet.
Mit dieser Vorstellung plant KT, das „AX Full Stack“-Ausführungssystem zu lancieren, das KI, Daten und Netzwerke integriert, und die Forschungsergebnisse auf praktische Geschäfte und Dienste auszuweiten. Park Jae-hyung, Leiter des KT AX Future Technology Research Institute, erklärte, dass AX Tech Connect 2026 eine Gelegenheit sei, KTs Kerntechnologien und die zukünftige AX-Strategie zu teilen. Man werde weiterhin ausführungsorientierte AX-Innovationen vorantreiben, die auf Kundendienste und industrielle Anwendungen anwendbar seien.










