de.wedoany.com-Bericht: Am 14. Juli 2026 prüft das Bioenergieunternehmen Jalles den Bau einer Biomethananlage und einer Maisethanolanlage. Erstere soll Schlempe nutzen, um die landwirtschaftliche Fahrzeugflotte mit Energie zu versorgen, während Letztere bestehende Vermögenswerte integrieren soll, um die Einnahmen zu steigern. Der BB Investimentos-Experte Daniel Cobucci erklärte bei der Veranstaltung „Jalles Day“ im Juli, dass das Maisethanolprojekt zur Einkommensdiversifizierung beitrage und die Produktion während der Zuckerrohr-Erntepause steigern könne.

Die Maisethanolanlage wird auf der bestehenden industriellen Infrastruktur aufbauen und während der Nebensaison der Zuckerrohrverarbeitung produzieren, um die jährliche Kapazitätsauslastung zu erhöhen. Die Anlage kann auch zusätzliche Einnahmen aus DDG (Trockenschlempe) und Maisöl erzielen. Die Biomethananlage nutzt die nach der Zuckerrohrpressung anfallende Schlempe als Rohstoff, die durch anaerobe Vergärung und Aufbereitung Biomethan produziert, das den Dieselverbrauch der landwirtschaftlichen Fahrzeugflotte und der Bewässerungsanlagen des Unternehmens ersetzt.
Jalles hat kürzlich den Betrieb einer Biogasanlage mit einer installierten Kapazität von 6.000 Kubikmetern pro Stunde aufgenommen und damit die Grundlage für die Biomethanproduktion gelegt.Die Prüfung dieser beiden neuen Anlagen erfolgt in einer Phase der Expansion des brasilianischen Biokraftstoffmarktes, in der Maisethanol und Biomethan zu den von der nationalen Energiewendepolitik priorisierten Bereichen gehören. Sollten die Projekte letztlich genehmigt werden, würden sie das Portfolio erneuerbarer Energien von Jalles weiter stärken.










