de.wedoany.com-Bericht: Die Hafenbehörde von Santos (APS) und das Sekretariat für Investitionspartnerschaften des Bundesstaates São Paulo (SPI) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Verwaltungsregeln und den Zahlungsprüfungsprozess für den Bundesanteil der Finanzierung des Tunnels Santos-Guarujá (túnel Santos-Guarujá) festlegt.
Die Vereinbarung wurde auf der Grundlage der Richtlinien des brasilianischen Bundesrechnungshofs (TCU) erstellt und legt die erforderlichen Sicherheiten für die Übertragung der vom TCU bereitgestellten Mittel in Höhe von 2,6 Milliarden BRL (etwa 510,73 Millionen USD) fest, wodurch rechtliche und finanzielle Sicherheit für die Projektdurchführung geschaffen wird.
Das Dokument wurde vom amtierenden Präsidenten der APS, Júlio Cézar Alves de Oliveira, und dem Staatssekretär des SPI, Rafael Benini, unterzeichnet. Die Klausel umfasst die von der APS verwalteten Ressourcen, die 50 % der im Konzessionsvertrag festgelegten gesamten öffentlichen Finanzierung ausmachen. Die TCU-Resolution Nr. 690/2026 sieht vor, dass die Auszahlung der Mittel an die Einrichtung einer institutionalisierten Struktur für eine transparente Verwaltung der Finanzierung geknüpft ist.
Die TCU-Mittel werden auf einem Bankkonto mit eingeschränkter Liquidität (Treuhandkonto) eingezahlt, das als Bundesfinanzierungskonto bezeichnet wird und dessen Eigentumsrechte vor der Mittelübertragung erhalten bleiben. Die Übertragung von Mitteln vom Bundesfinanzierungskonto auf die staatliche Ebene erfolgt nach Vorlage eines von der APS selbst genehmigten technischen Berichts und einer entsprechenden Erklärung. Diese Methode stellt sicher, dass die Verwendung öffentlicher Mittel in einem strikten Verhältnis zum abgeschlossenen Projektfortschritt steht.
Die Vereinbarung sieht die Einrichtung eines ständigen technischen Ausschusses für die Kostenkontrolle auf Bundesebene vor. Dieser Ausschuss setzt sich aus Vertretern der APS, des Bundesstaates São Paulo und der Regulierungsbehörde für öffentliche Verkehrskonzessionen des Bundesstaates São Paulo (Artesp) zusammen, wobei die Nationale Agentur für Wasserstraßentransport (Antaq) sowie das Ministerium für Häfen und Flughäfen möglicherweise teilnehmen.










