de.wedoany.com-Bericht: Der Minister für Landwirtschaft und Verarbeitungsindustrie der Region Krasnodar, Fjodor Dereka, informierte kürzlich die gesetzgebende Versammlung der Region über die Ergebnisse des Gartenbaus in den letzten drei Jahren.

In der Region sind über 140 große und mittlere landwirtschaftliche Betriebe sowie mehr als 270 kleine Unternehmen im Obstanbau tätig. Bis Anfang 2026 erreichte die gesamte Obstplantagenfläche der Region 30.000 Hektar, und die Fläche der 2025 neu angelegten Plantagen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 10 %.
Im Bereich der Setzlingsanzucht widmen sich in der Region Kuban derzeit 30 landwirtschaftliche Betriebe der Produktion hochwertiger Jungpflanzen. Im letzten Jahr belief sich die Produktion zertifizierten Pflanzenmaterials für Obstbäume in der Region auf 6,5 Millionen Stück, ein Anstieg von über 8 % im Vergleich zu vor drei Jahren. Gleichzeitig werden im Rahmen großer Investitionsprojekte Obstlagerkapazitäten gebaut und modernisiert, begleitet von staatlichen Fördermaßnahmen.
Während der Beratung befassten sich die Abgeordneten mit der finanziellen Situation des Programms „Kleiner Garten“ und stellten fest, dass die bereitgestellten Mittel stets vollständig verwendet wurden. In der Diskussion wurde auch gefordert, die Verantwortung der Empfänger von Haushaltsmitteln zu stärken, um eine zweckmäßige Verwendung sicherzustellen, und eine effizientere Nutzung der für das Gartenbauentwicklungsprogramm bereitgestellten Mittel angeregt.
Im Rahmen der Analyse der Importe von Obst und Beeren erklärte der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses der gesetzgebenden Versammlung, Sergej Orlenko, dass derzeit in Zusammenarbeit mit dem Verband „Kuban-Gärtner“ und den zuständigen Behörden daran gearbeitet werde, die während der Erntezeit in die Region gelangenden Importmengen an Obst mit der Produktion der lokalen Landwirte in Einklang zu bringen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Rentabilität einheimischer Gartenbauprodukte zu steigern.
Der Vorsitzende der gesetzgebenden Versammlung, Juri Burlatschko, wies darauf hin, dass der industrielle Anbau von Obst und Beeren einen bedeutenden Beitrag zur Versorgung des heimischen Marktes mit vitaminreichen Produkten leiste, zur Erreichung mehrerer Indikatoren der vom Staatsoberhaupt genehmigten „Doktrin zur Ernährungssicherheit“ beitrage und eine Schlüsselrolle in der Importsubstitutionspolitik spiele. Er ist zudem der Ansicht, dass der Gartenbau ein Katalysator für die Entwicklung verwandter landwirtschaftlicher Bereiche sei, wie etwa der Verarbeitung, Logistik und Lagerung, der Infrastruktur, der Baumschul- und Züchtungsarbeit sowie der Integration landwirtschaftlicher Kooperationen. Diese Tatsachen seien starke Argumente für die weitere Unterstützung dieser Branche, in der Kuban eine der führenden Positionen unter den Regionen einnehme.
Im Bereich der finanziellen Unterstützung wurden im vergangenen Jahr im Rahmen des staatlichen Programms zur landwirtschaftlichen Entwicklung der Region rund 800 Millionen Rubel aus dem Bundes- und Regionalhaushalt für die Förderung des Gartenbaus bereitgestellt. Für das Jahr 2026 ist geplant, diesen Betrag auf 1,2 Milliarden Rubel zu erhöhen. Die auf den Anbau von Obst und Beeren spezialisierten Unternehmen in Kuban erzielen eine um über 40 % höhere Produktion als der gesamtrussische Durchschnitt.










