Nachdem Forscher der University of Queensland mit zinnbasierten Perowskit-Solarzellen einen zertifizierten Wirkungsgrad von 16,65 % erreicht hatten, gaben sie bekannt, dass sie mit dem australischen Zellenhersteller Halocell Energy zusammenarbeiten werden, um die Technologie zu kommerzialisieren.

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Peng Chen vom Australian Institute of Bioengineering and Nanotechnology (AIBN) hat eine 2D/3D-Zinnhalogenid-Perowskit-Photovoltaikzelle entwickelt, die eine ungiftige Alternative zu dem in Solarzellen der nächsten Generation üblicherweise verwendeten Blei bietet.
Bei Tests unter Standardlichtbedingungen erreichte das Zinnhalogenidgerät einen Spitzenwirkungsgrad von 17,13 % und einen zertifizierten Wirkungsgrad von 16,65 % und lief bei kontinuierlicher Sonneneinstrahlung über mehr als 1.500 Stunden stabil.
Das Forschungsteam arbeitet derzeit mit dem australischen Perowskit-Solarzellenhersteller Halocell zusammen, um die Technologie aus dem Labor zu holen und die kommerzielle Produktion von zinnbasierten Perowskit-Solarmodulen zu beschleunigen.









