Schneider Electric aus Frankreich liefert KI-Infrastruktur im Wert von 253 Millionen Euro an das US-Rechenzentrum TeraWulf
2026-07-17 15:42
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de.wedoany.com-Bericht: 维度网讯 Frankreich, Schneider Electric und seine Tochtergesellschaft Motivair haben die Lieferung von KI-Infrastrukturlösungen im Wert von über 253 Millionen Euro an den Lake Mariner Rechenzentrumscampus von TeraWulf in Barker, New York, abgeschlossen. Der Campus befindet sich in einer groß angelegten Erweiterungsphase.

In den USA ist die „Time to Power“ zu einem entscheidenden Engpassfaktor für das KI-Wachstum geworden. Dieses Projekt zeigt, wie die Integration von Energie, Kühlung und digitaler Intelligenz neue Kapazitäten mit der für das KI-Zeitalter erforderlichen Geschwindigkeit aktivieren kann. Nach vollständiger Fertigstellung wird Lake Mariner voraussichtlich einen Strombedarf von bis zu 750 MW decken können. Durch die Nutzung bestehender Industrieflächen und vorhandener Strominfrastruktur wird der Standort in einen digitalen Infrastrukturcampus der nächsten Generation umgewandelt. Der Campus integriert die Flüssigkühllösungen von Motivair und die integrierte Energieinfrastruktur von Schneider Electric, um High-Performance-Computing (HPC), Cloud- und KI-Workloads zu unterstützen. Die Zusammenarbeit vereint spezialisiertes Design, technisches Know-how, fortschrittliche Energiesysteme, innovative Kühllösungen, Software und Supportdienste, sodass TeraWulf dem wachsenden Bedarf an KI-orientierten Rechenzentren gerecht werden und gleichzeitig die Energieeffizienz und Betriebsleistung verbessern kann.

Der strategisch günstig gelegene Lake Mariner Campus bietet sowohl wettbewerbsfähigen und zuverlässigen Energiezugang als auch skalierbare Infrastruktur. Die Anlage hat langfristige Mietverträge mit den Hauptkunden Core42 und Fluidstack, einem von Google unterstützten Unternehmen, abgeschlossen. Der Campus wird vom Stromnetz des Staates New York versorgt, wobei etwa 89 % des Stroms aus kohlenstofffreien Energiequellen stammen. Zusätzlich stehen weitere Stromkapazitäten zur Verfügung, um den HPC- und KI-Bedarf der Nutzer zu decken.

Sean Farrell, Chief Operating Officer von TeraWulf, erklärte, dass der strategische Schwerpunkt des Unternehmens auf der Bereitstellung skalierbarer und energieeffizienter Infrastruktur liege, um die zunehmende Intensität von KI- und HPC-Workloads zu unterstützen. Durch die Zusammenarbeit mit Branchenführern wie Schneider Electric und Motivair beschleunigt TeraWulf die Entwicklung KI-fähiger Kapazitäten in der Lake Mariner Anlage und stärkt gleichzeitig die notwendige robuste Betriebsbasis, um auf die langfristigen Anforderungen der Kunden zu reagieren.

Das Projekt erforderte von Schneider Electric und Motivair die Einhaltung sehr strenger Bau- und Betriebsfristen. TeraWulf möchte das Gelände innerhalb von 12 Monaten in eine Reihe speziell entwickelter KI-Rechenzentren umwandeln. TeraWulf forderte zudem technische Planungs- und Ingenieurberatung an, um die Galaxy VX USV-Systeme von Schneider Electric, die Galaxy Lithium-Ionen-Batteriesysteme, die Kühlmittelverteilungseinheiten (CDUs) von Motivair, die In-Rack-Manifolds und ChilledDoors sowie die NetShelter-Schränke und -Racks zu installieren. Darüber hinaus wurde die EcoStruxure IT Data Center Expert Softwarelösung von Schneider Electric für erweiterte Überwachung und digitale Intelligenz integriert. Gleichzeitig kamen die Kundendienste von Motivair zum Einsatz, um Risiken vorherzusagen, Ausfallzeiten zu minimieren und die Kühlungsinvestitionen zu maximieren.

Manish Kumar, Executive Vice President von Secure Power & Data Centers bei Schneider Electric, erklärte, dass die „Time to Power“ mit der beschleunigten Nachfrage nach KI-Infrastruktur zu einem entscheidenden Engpassfaktor für die Entwicklung geworden sei. Betreiber benötigen Partner, die fortschrittliche Infrastruktur, Dienstleistungen und Fachwissen im Bereich Energietechnik integrieren können, um groß angelegte KI-Rechenzentrumsbereitstellungen mit hoher Geschwindigkeit zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit TeraWulf habe ein strategisches Modell geschaffen, das On-Site-Energie, KI-gesteuerte Automatisierung, fortschrittliche Flüssigkühlung und digitale Intelligenz auf einem bestehenden Industriegelände vereint.

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