de.wedoany.com-Bericht: RWE wird in Rethen-Vordorf im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen, Deutschland, ein Windpark-Repowering-Projekt durchführen und drei alte Anlagen durch drei moderne Windkraftanlagen ersetzen. Nach der Modernisierung wird die installierte Leistung des Windparks von 5,4 Megawatt auf das Vierfache, nämlich 21 Megawatt, steigen und voraussichtlich rund 17.000 Haushalte mit Strom versorgen können. Das Projekt steht kurz vor dem Baubeginn und soll Ende 2027 in Betrieb genommen werden.
Sopna Sury, Chief Operating Officer von RWE Renewables Europe & Australia, erklärte, dass die Leistung bei gleicher Anzahl von Windkraftanlagen um das Vierfache gesteigert werde. Durch die Modernisierung alter Windparks könne am selben Standort mehr Strom erzeugt werden. Auch die Region profitiere, da pro erzeugter Kilowattstunde insgesamt 0,3 Cent an die umliegenden Kommunen und das Projekt gezahlt würden, darunter 0,1 Cent gemäß dem niedersächsischen Beteiligungsgesetz. Dies könne jährlich Einnahmen von bis zu 165.000 Euro bedeuten.
Vor dem Hintergrund des steigenden Strombedarfs sieht RWE erneuerbare Energien als Grundpfeiler der Energieversorgungssicherheit. Die Stromerzeugung aus Onshore-Windparks sei kosteneffizient und habe eine bewährte Erfolgsbilanz. Das Unternehmen betreibt in Deutschland Onshore-Windparks mit einer installierten Leistung von rund 770 Megawatt und baut diese kontinuierlich aus. Um seine Präsenz in den regional fokussierten Bereichen Wind- und Solarenergie zu stärken, deckt RWE mit sieben Regionalbüros ganz Deutschland ab und sucht bundesweit nach geeigneten Standorten für Wind-, Solar- und Batterieprojekte.










