de.wedoany.com-Bericht: Nach Angaben der China Iron and Steel Association (CISA) beliefen sich die Stahlbestände der wichtigsten statistisch erfassten Stahlunternehmen Anfang Juli 2026 auf 16,77 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 490.000 Tonnen bzw. 3,0 % gegenüber der ersten Dekade des Vormonats. Im Vergleich zum Jahresbeginn stiegen die Bestände um 2,63 Millionen Tonnen bzw. 18,6 %; im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,70 Millionen Tonnen bzw. 11,3 %.
Die China Iron and Steel Association (CISA) ist der nationale Branchenverband der chinesischen Stahlindustrie und für Branchenstatistiken und Informationsveröffentlichungen zuständig. Diese Statistik umfasst die Stahlbestände der wichtigsten Stahlunternehmen und ist ein wichtiger Indikator zur Beobachtung des Angebots- und Nachfrageverhältnisses in der Stahlindustrie.
Während die Bestände der wichtigsten Stahlunternehmen Anfang Juli im Vergleich zur vorherigen Dekade stiegen, sank die tägliche Rohstahlproduktion leicht um 0,1 % auf 2,022 Millionen Tonnen. Steigende Bestände bei leicht rückläufiger Produktion spiegeln die schwache Nachfrage der nachgelagerten Industrien unter dem Einfluss extremer Wetterereignisse wider.
Aus regionaler Sicht stiegen die Bestände in Nordostchina um 230.000 Tonnen (+14,9 %), hauptsächlich bedingt durch einen Anstieg von 210.000 Tonnen in der Provinz Liaoning; in Zentral- und Südchina stiegen die Bestände um 310.000 Tonnen (+11,7 %), hauptsächlich aufgrund von Zunahmen von jeweils 110.000 Tonnen in den Provinzen Hubei und Guangdong; in Ostchina stiegen die Bestände um 300.000 Tonnen (+5,9 %), wobei die Provinzen Shandong, Shanghai und Jiangsu die Hauptbeiträge leisteten. In Nordchina gingen die Bestände um 150.000 Tonnen (-3,1 %) zurück, in Nordwestchina um 200.000 Tonnen (-20,3 %), während Südwestchina nahezu unverändert blieb.
Der Anstieg der Bestände Anfang Juli im Vergleich zur vorherigen Dekade deutet auf einen kurzfristig erhöhten Angebotsdruck hin. Gleichzeitig beliefen sich die gesellschaftlichen Stahlbestände der fünf Hauptsorten in 21 Städten auf 9,69 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 340.000 Tonnen bzw. 3,6 % im Vergleich zur vorherigen Dekade, wobei sich der Anstieg der Bestände etwas verstärkte. Als wichtiger Frühindikator für das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Stahlmarkt muss die weitere Entwicklung der Stahlbestände weiterhin genau beobachtet werden.










