de.wedoany.com-Bericht: Das brasilianische Bergbauunternehmen Vale S.A. bestätigte im Juli 2026, dass es zu den drei wertvollsten Bergbauunternehmen der Welt nach Marktkapitalisierung gehören will. Um dieses strategische Ziel zu erreichen, investierte das Unternehmen im Jahr 2025 rund 685 Millionen US-Dollar (etwa 3,78 Milliarden BRL) in Forschung, Entwicklung und Innovation (PD&I) und unterhielt ein Portfolio von über 350 Projekten.
Der Hauptsitz von Vale befindet sich in Rio de Janeiro, Brasilien. Das 1942 gegründete Unternehmen ist einer der weltweit größten Produzenten von Eisenerz und Pellets sowie der zweitgrößte Nickelproduzent der Welt. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf mehrere Bereiche, darunter Eisenerz, Nickel, Kupfer, Manganerz, Ferrolegierungen, Kohle und Platingruppenmetalle. Bis Juli 2026 betrug seine Marktkapitalisierung etwa 63,2 Milliarden US-Dollar. Obwohl Vale bereits zu den führenden Bergbauunternehmen weltweit zählt, besteht im Vergleich zu Rio Tinto (etwa 141 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung) und BHP (etwa 122 Milliarden US-Dollar) noch ein erheblicher Abstand.

Im strategischen Rahmen des Strebens nach einem Platz unter den globalen Top Drei treibt Vale sein Wachstum durch massive Investitionen in Forschung und Entwicklung voran. Seine Innovationsagenda umfasst bereits mehrere Dimensionen, von der Dekarbonisierung des Betriebs über autonomen Transport bis hin zu neuen Nassaufbereitungstechnologien. Als konkrete Umsetzung des intelligenten Bergbaumodells nahm Vale im September 2025 die Capanema-Mine in Ouro Preto im Bundesstaat Minas Gerais wieder in Betrieb. Die Mine, die nach 22 Jahren Stillstand wiedereröffnet wurde, erforderte Gesamtinvestitionen von rund 5,2 Milliarden BRL. Sie verwendet wasserfreie Mineralverarbeitungsverfahren, erzeugt keine Tailings und benötigt daher keine Tailings-Dämme. Bei der Inbetriebnahme wurden fünf autonome Muldenkipper des Typs Caterpillar 789D eingesetzt.
Diese Wiederinbetriebnahme ist Teil des Plans von Vale, bis 2030 insgesamt 67 Milliarden BRL im Bundesstaat Minas Gerais zu investieren. Die Capanema-Mine wird voraussichtlich die jährliche Eisenerzkapazität von Vale um etwa 15 Millionen Tonnen erhöhen.
Die Forschungs- und Entwicklungsinvestitionsstrategie von Vale steht im Einklang mit dem langfristigen Ziel des Unternehmens, den Wert seiner Kernanlagen zu steigern und sein Geschäft mit Metallen für die Energiewende auszubauen. Das Unternehmen erwartet für 2026 eine Kupferproduktion zwischen 350.000 und 380.000 Tonnen und plant, diese bis 2030 auf 420.000 bis 500.000 Tonnen zu steigern. Durch die Integration innovativer Technologien, die Ausweitung der Produktionskapazitäten für hochwertige Mineralien und die Optimierung des Anlagenportfolios arbeitet Vale daran, seine führende Position in der globalen Bergbaulandschaft neu zu definieren.









