District Metals schließt vorläufige wirtschaftliche Bewertung des schwedischen Uranprojekts Viken ab – Jahresproduktion von 3,3 Millionen Pfund U3O8
2026-07-21 10:52
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de.wedoany.com-Bericht: Das kanadische Bergbauunternehmen District Metals hat die Einreichung des Berichts zur vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (PEA) für das Energie-Metall-Projekt Viken in der schwedischen Provinz Jämtland abgeschlossen. Das Projekt sieht konventionelle Tagebau- und Verarbeitungsverfahren vor und soll über eine Minenlebensdauer von 13 Jahren durchschnittlich 3,3 Millionen Pfund U3O8 (1.269 Tonnen Uran) pro Jahr produzieren, sowie Vanadium und Kalisalze.

Die vorläufige wirtschaftliche Bewertung ist eine frühzeitige Prüfung der potenziellen Wirtschaftlichkeit eines Bergbauprojekts und kann abgeleitete Mineralressourcen umfassen. Das Unternehmen gab an, dass etwa 77 % der geplanten Minenverarbeitung auf angedeuteten Mineralressourcen und 23 % auf abgeleiteten Mineralressourcen basieren. Der Bewertungsbericht wurde vom unabhängigen Beratungsunternehmen P&E Mining Consultant Inc. unter Mithilfe der METS Engineering Group Pty Ltd erstellt und entspricht dem kanadischen National Instrument 43-101 – Standards of Disclosure for Mineral Projects (NI 43-101). Das Unternehmen hat den Bericht über das SEDAR+-System der kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörden eingereicht.

In den Alaunschiefer-Lagerstätten der drei schwedischen Vorkommen werden schätzungsweise über eine Million Tonnen Uranressourcen vermutet. Das schwedische Parlament stimmte im November 2025 für die Aufhebung des seit 2018 geltenden Verbots von Uranabbau und -exploration; die neue Gesetzgebung trat am 1. Januar in Kraft. Ein anschließend erlassenes zweites Gesetz bestätigte, dass der Uranabbau nicht mehr als kerntechnische Anlage reguliert wird und die Uranextraktion keine ausdrückliche kommunale Zustimmung erfordert. Ein zuvor im Juni verabschiedetes Gesetz hatte die Anforderung einer separaten Bewertung im schwedischen Umweltrecht sowie die Anforderung einer kommunalen Genehmigung aufgehoben; diese Änderungen traten am 15. Juli in Kraft. Die in Australien ansässige Aura Energy besitzt in derselben Provinz die Lagerstätte Häggån, die ebenfalls Vanadium, Nickel, Molybdän, Zink, Kalisalze sowie Uranressourcen enthält. Aura Energy erklärte, dass die Verabschiedung der neuen Gesetzgebung bestätige, dass der Uranabbau nicht mehr als kerntechnische Anlage reguliert wird und die Uranextraktion keine ausdrückliche kommunale Zustimmung mehr erfordert.

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