de.wedoany.com-Bericht: Die Gesellschafter des 900-MW-Batteriespeichersystems Waltrop (Waltrop BESS) haben die entscheidenden Infrastrukturarbeiten genehmigt, der umfassende Bau soll in den kommenden Monaten beginnen. Die Kapazitätsaufteilung des Projekts: Luxcara 520 Megawatt, BKW 300 Megawatt, Trianel 80 Megawatt.

Die Projektgesellschafter erklärten, dass die Klarstellung der Bundesnetzagentur (BnetzA) im Mai ein entscheidender Faktor sei. Diese bestätigte, dass große Speicherprojekte ab dem 4. August 2029 von Netzentgelten befreit sind, und sicherte so die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projekts.
Nach der Klarstellung der BnetzA haben mehrere große Batteriespeicherprojekte in Deutschland die finale Investitionsentscheidung (FID), Abnahme- und Liefervereinbarungen oder die Bauphase erreicht. Eine letzte Woche veröffentlichte Übersicht zeigt Batteriespeicherprojekte und -portfolios mit Finanzierung, Abnehmern oder Lieferanten im Umfang von insgesamt rund 2 GWh, ein weiterer Artikel Ende Juni umfasst Projekte mit insgesamt rund 2,5 GWh.
Vor zwei Wochen gab BW ESS bekannt, dass die Vorarbeiten für ein Projekt mit einem Endausbau von 1 GW/5,7 GWh angelaufen sind. Roberto Jimenez, Geschäftsführer von BW ESS, erklärte, die Netzentgeltentscheidung sei ein entscheidender Faktor für die Umsetzung seines Projekts – eine Einschätzung, die mit der der Waltrop-Projektgesellschafter übereinstimmt.
Seit der Netzentgeltentscheidung hat Eco Stor im Juni die Finanzierung für ein rund 700-MWh-Projekt abgeschlossen und Abnahmeverträge unterzeichnet. Im selben Monat schloss Flower mit dem Versorgungsunternehmen Engie Abnahmeverträge für zwei Projekte mit insgesamt 657 MWh, während Green Flexibility ein 2-GWh-Entwicklungsportfolio erwarb. Seit der Netzentgeltankündigung haben diese Projekte insgesamt Fortschritte bei einer großen Batteriespeicherkapazität von über 15 GWh erzielt.










