Portugiesisches Cimpor nimmt Mahlwerk in Sines wieder in Betrieb – Jahresproduktion von Hüttensandmehl über 400.000 Tonnen
2026-07-21 11:26
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de.wedoany.com-Bericht: Das portugiesische Zementunternehmen Cimpor hat die Modernisierung und Wiederinbetriebnahme seines Mahlwerks im Produktionszentrum in Sines, Portugal, abgeschlossen. Die Anlage ist seit Juli 2026 vollständig in Betrieb, etwa zwei Monate früher als ursprünglich geplant. Die Wiederinbetriebnahme ist ein wichtiger Schritt von Cimpor zur Förderung der Dekarbonisierungsstrategie und der regionalen Wirtschaftsentwicklung.

Cimpor ist ein 1890 gegründeter globaler Zementkonzern mit Geschäftstätigkeiten in Europa, Afrika, Asien und Südamerika und zählt zu den weltweit führenden Zementherstellern. Das Mahlwerk in Sines befindet sich in einem der wichtigsten Industrie- und Logistikzentren Portugals, in unmittelbarer Nähe zum Hafen von Sines. Die Anlage war zuvor stillgelegt.

Nach mehr als zwei Jahren technischer Umstellung und Modernisierung wurde das Mahlwerk in Sines wieder in Betrieb genommen. Die Anlage verfügt über eine Jahreskapazität von über 400.000 Tonnen; zum Produktionsstart waren bereits 2.500 Tonnen Produkt versandbereit. Das Werk produziert hauptsächlich gemahlene granulierte Hochofenschlacke (GGBFS), ein hochwertiges puzzolanisches Zusatzmaterial für die Herstellung von kohlenstoffarmem Zement und Beton. Diese Schlacke ermöglicht eine deutliche Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks von Zement und Beton. Die Modernisierung verleiht dem Werk zudem die Flexibilität, künftig andere alternative Rohstoffe zu verarbeiten.

Die Lage in unmittelbarer Nähe zum Hafen von Sines verschafft dem Werk einen erheblichen Wettbewerbsvorteil, da sie den Rohstoffempfang und die Distribution der Fertigprodukte auf dem Inlands- und Auslandsmarkt erleichtert. Die Wiederinbetriebnahme der Anlage trägt durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung regionaler Zulieferer zur lokalen Wirtschaft bei. Cimpor erklärte, die Wiederinbetriebnahme sei ein wichtiger Meilenstein der Dekarbonisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Durch die Modernisierung des Mahlwerks in Sines habe Cimpor seine Fähigkeit, nachhaltige Lösungen im Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft anzubieten, erheblich gestärkt.

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