Australischer MGX Resources verzeichnet im zweiten Quartal einen Anstieg der Eisenerzverkäufe um 142 % im Vergleich zum Vorquartal
2026-07-21 14:20
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de.wedoany.com-Bericht: Am 20. Juli veröffentlichte der australische Eisenerzproduzent MGX Resources Limited (ehemals Mount Gibson Iron) seinen Betriebsbericht für das zweite Quartal 2026 (viertes Quartal des Geschäftsjahres 2025–2026). Der Bericht zeigt, dass das Unternehmen aufgrund eines Felssturzes im Haupttagebau in diesem Quartal den Abbau einstellte und stattdessen minderwertiges Lagermaterial verarbeitete und verkaufte.

Im Oktober 2025 ereignete sich im Haupttagebau der Koolan Island-Mine von MGX in Westaustralien ein Felssturz, woraufhin das Unternehmen die Eisenerzförderung aussetzte. Im zweiten Quartal 2026 wurde in der Mine kein neu gefördertes Eisenerz produziert; die gesamte Produktion stammte aus der Verarbeitung von minderwertigem Lagermaterial, wobei insgesamt 970.000 Feuchttonnen verarbeitet wurden.

Verladevorgang auf der Koolan Island-Eisenerzmine

Im Vertrieb verkaufte MGX im zweiten Quartal insgesamt 944.000 Feuchttonnen minderwertiges Eisenerz, ein Anstieg von etwa 142,05 % im Vergleich zum Vorquartal und von etwa 49,37 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Eisengehalt dieser Charge betrug 42,3 % Fe, ein Rückgang gegenüber 44,2 % Fe im Vorquartal.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2025–2026 (1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026) belief sich die gesamte Eisenerzförderung von MGX auf 680.000 Feuchttonnen, der Gesamtabsatz auf 2,683 Millionen Feuchttonnen. Davon entfielen 869.000 Feuchttonnen auf hochwertiges Feinerz und 1,813 Millionen Feuchttonnen auf minderwertiges Eisenerz.

MGX gab an, dass die meisten wichtigen Rekultivierungsarbeiten für die Koolan Island-Mine abgeschlossen oder kurz vor dem Abschluss stehen. Die gesamten Rekultivierungsarbeiten sollen im dritten Quartal 2026 (1. Juli bis 30. September 2026) abgeschlossen werden. Die letzten vier Schiffe mit minderwertigem Lagereisenerz sollen im Juli 2026 verschifft werden. Danach wird die Mine offiziell in den Wartungs- und Instandhaltungszustand überführt.

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