de.wedoany.com-Bericht: Das australische Unternehmen BCI Minerals treibt das Mardie-Salz- und Kaliumprojekt in der Pilbara-Region Westaustraliens voran. Die zugehörigen Hafenbauarbeiten sind zu 95 % abgeschlossen, und das Unternehmen hat gleichzeitig das Verfahren zur Umbenennung des Hafens Cape Preston West in Mardie Port eingeleitet.
Der Hafen Mardie, 80 Kilometer südlich von Karratha gelegen, soll als Mehrzweckhafen mit einer geplanten jährlichen Exportkapazität von rund 20 Millionen Tonnen ausgebaut werden, hauptsächlich für Massengüter wie Salz und Kaliumsalze. Das Mardie-Projekt soll jährlich 5,35 Millionen Tonnen hochwertiges Industriesalz für den Export sowie 140.000 Tonnen Kaliumsulfat produzieren, bei einer prognostizierten Betriebsdauer von über 60 Jahren.
Um den Hafen Mardie auch für andere Ressourcenunternehmen zu öffnen, hat BCI bereits Gespräche mit den Aufsichtsbehörden über den potenziellen Export von Eisenerz aufgenommen. Die Baggerarbeiten sollen in diesem Quartal beginnen und planmäßig Anfang September abgeschlossen werden. Diese Arbeiten umfassen das Ausbaggern des Liegeplatzbeckens und der Zufahrtsrinne und sind ein entscheidender Schritt für die Beladung von Hochseeschiffen.
Die Rammarbeiten wurden in diesem Quartal gestartet. Bis Ende Juni waren sieben von zehn Navigationshilfen installiert, und die Dalbenrammung am Kopf der Pier begann Anfang Juli. Darüber hinaus wurde in diesem Quartal mit dem Bau des Selbstentladeschiffs Mardie Spirit begonnen.
Im Bereich der Pilotanlage gab BCI bekannt, dass zwei Kaliumexperten für die vorläufige technische Planung und die Kostenschätzung der Investitionsausgaben ernannt wurden. Nach einer wettbewerblichen Bewertung wurde der Vertrag für das Front-End Engineering Design (FEED) an das Bluestar Lehigh Engineering Institute vergeben. Die Beschaffungsaktivitäten laufen parallel zur FEED-Studie, und der Bauvertrag soll voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres vergeben werden.










