Gründungsarbeiten für das höchste im Bau befindliche Gebäude der Mongolei abgeschlossen, Montage der oberirdischen Stahlkonstruktion gestartet
2026-07-22 09:58
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de.wedoany.com-Bericht: Das von der China State Construction Sixth Engineering Division (CSCEC Silk Road) ausgeführte Projekt „Markt Tower" in Ulaanbaatar, Mongolei, hat die Pfahlgründungsarbeiten abgeschlossen und mit der Montage der ersten oberirdischen Stahlkonstruktion begonnen. Mit einer Gesamthöhe von 203,5 Metern, zwei Untergeschossen und 37 oberirdischen Stockwerken sowie einer Gesamtbruttofläche von rund 140.000 Quadratmetern ist es das derzeit höchste im Bau befindliche Gebäude der Mongolei.

Der Projektstandort Ulaanbaatar ist im Winter extrem kalt, die Temperaturen liegen oft bei über minus 20 Grad Celsius, sodass Außenarbeiten normalerweise eingestellt werden müssen. Angesichts des Termindrucks entwickelte das Projektteam einen maßgeschneiderten Winterbauplan, optimierte die Betonmischung zur Verbesserung der Frostbeständigkeit und errichtete ein mehrschichtiges, dreidimensionales Wärmeisolationssystem. Dieses umfasst eine innere Folie zur Feuchtigkeitssperre, eine mittlere Schicht zur Erwärmung und Isolierung sowie eine äußere Abdeckung aus verstärkten Wärmedämmdecken, ergänzt durch mehrere Heizgeräte für eine konstante Temperatur, um die erforderliche Bautemperatur zu gewährleisten.

Am Tag der ersten Bohrpfahlgründung im März 2024 fiel die Temperatur auf minus 29 Grad Celsius. Das gesamte Team überwachte durchgehend die Betontemperatur beim Austritt aus dem Mischer, beim Transport und beim Einbringen in die Schalung, prüfte auf Frostschäden an Geräten und Leitungen und kontrollierte den Zustand des Bewehrungskorbs, bevor der Beton eingebracht wurde. Dieser Bauprozess bestätigte die Fähigkeit des Teams, unter extremen Kältebedingungen zu arbeiten.

Visualisierung des Markt-Tower-Projekts

Die Montage der Stahlkonstruktion erfordert hohe Präzision, doch in Ulaanbaatar herrschen ganzjährig starke Winde und große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Das Projektteam optimierte den Hebeablauf, überwachte in Echtzeit die Formveränderungen der Stahlkonstruktion und korrigierte Abweichungen. Im Oktober 2024 wurde die erste oberirdische Stahlstütze montiert; die über zehn Meter lange Stahlstütze wurde präzise auf dem Fundament platziert.

In Bezug auf die Materialversorgung sind die lokalen Baumaterialien nicht vollständig verfügbar; Materialien wie Quellfugenbänder sind schwer zu beschaffen. Das Projektteam musste auf die Lieferkette in China zurückgreifen, um dringende Anforderungen zu erfüllen.

Die junge mongolische Ingenieurin Nomin, die in China studiert hat, ist für Übersetzungen und Koordinationsaufgaben zuständig. In den Arbeitspausen teilen die chinesischen und mongolischen Kollegen oft Essen miteinander. Nomin erwähnte auch, dass die China-Europa-Güterzüge den Transport von Projektmaterialien erleichtern.

Laut Pan Guoyong, dem Leiter der Bauingenieurabteilung, stellt das Projektteam durch kontinuierliche Optimierung der Baupläne und technischen Details einen stetigen Baufortschritt sicher.

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