GlobalFoundries treibt die nächste Generation der Automobil-Radartechnologie für ADAS voran
2026-07-27 16:16
Merken

de.wedoany.com-Bericht: GlobalFoundries (GF) treibt die Entwicklung der Automobil-Radartechnologie mit einer speziell für fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) entwickelten Halbleiterplattform voran. Diese Plattform zielt darauf ab, Leistung, Effizienz und Integration zu verbessern, um den wachsenden Anforderungen an Radarsensoren bei der Entwicklung hin zu höheren Automatisierungsstufen von Fahrzeugen gerecht zu werden. Die Radartechnologie von GF unterstützt die Entwicklung hochauflösender Systeme mit geringer Latenz, die zu einer zuverlässigen Umgebungswahrnehmung unter verschiedenen Betriebsbedingungen beitragen und die Fahrzeugsicherheit erhöhen.

Wie GlobalFoundries die Automobil-Radartechnologie für die nächste Generation von ADAS-Anwendungen vorantreibt

Mit der Verbreitung fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme ist Radar zu einer der wichtigsten Sensortechnologien geworden, die Funktionen wie automatische Notbremsung und adaptive Geschwindigkeitsregelung unterstützt. Im Vergleich zu Kameras und Lidar ist Radar bei widrigen Wetterbedingungen wie Regen und Schnee stabiler. Der globale Markt für Automobilradar wird voraussichtlich von 5,36 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 22,83 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 23 % entspricht. McKinsey & Company prognostiziert, dass dieser Markt bis 2030 14 Milliarden US-Dollar erreichen wird, mit einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 13 %. Dieses Wachstum wird durch strengere Fahrzeugsicherheitsvorschriften und steigende Verbrauchererwartungen vorangetrieben. Aktuelle Fahrzeuge sind in der Regel mit fünf Radarsensoren ausgestattet, und es wird erwartet, dass sich diese Anzahl in Zukunft verdoppeln wird, um eine 360-Grad-Umgebungswahrnehmung zu ermöglichen.

GF bietet siliziumvalidiertes IP, Referenzdesigns und fortschrittliche Prozesstechnologien, um die Leistungsanforderungen des Automobilradars zu erfüllen. Die Kernplattform 22FDX® integriert HF-, Analog- und Digitalschaltungen auf einem einzigen Chip, was zur Verbesserung der Radarauflösung, der Erfassungsreichweite und der thermischen Leistung beiträgt und gleichzeitig die Systemkosten senkt. Die Plattform unterstützt verschiedene Architekturen, von kompakten Ein-Chip-Lösungen bis hin zu komplexen Mehrchip-Bildgebungsradaren. Die Technologie von GF wird bereits von mehreren Unternehmen eingesetzt; beispielsweise hat Arbe Robotics mit der 22FDX®-Plattform das branchenweit erste Echtzeit-Radar mit 1-Grad-Auflösung vorgestellt, das eine 4D-Darstellung der Fahrzeugumgebung erzeugen kann. GF arbeitet außerdem mit indie Semiconductor und Bosch zusammen, um leistungsstarke Radarlösungen zu entwickeln, die die Fahrzeugwahrnehmung und -intelligenz verbessern.

Die 22FDX®-Plattform bietet architektonische und fertigungstechnische Vorteile gegenüber herkömmlichen 28-nm-Bulk-CMOS- und 16-nm-FinFET-Technologien. Durch die Integration von mehr HF-Kanälen und digitalen Verarbeitungsfunktionen auf einer kompakten Siliziumfläche kann die Chipfläche um bis zu 20 % reduziert werden, während gleichzeitig die Erfassungsreichweite und Auflösung verbessert werden. Die Plattform bietet eine höhere thermische Effizienz, wobei die Leistungszusatzeffizienz im Vergleich zu konkurrierenden Technologien um bis zu 50 % gesteigert wird, was zur Erfüllung der thermischen Zuverlässigkeitsanforderungen der Automobilklasse 1 beiträgt. Durch die Integration von mehr Signalverarbeitungsfunktionen in ein Ein-Chip-System (SoC) reduziert GF die Sensorgröße und senkt gleichzeitig den Stromverbrauch und die Kosten. Um die Produktentwicklung weiter zu beschleunigen, bietet GF siliziumvalidiertes IP, Referenzdesigns und schlüsselfertige Designservices, um die HF-Implementierung zu vereinfachen, Designrisiken zu reduzieren und die Entwicklungszyklen zu verkürzen. Die Fertigungsstätte Fab 1 in Deutschland (Dresden) unterstützt die Serienproduktion der Automobilklasse 1 und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Automobilfertigungszentren, was zur Sicherstellung der Lieferkettenresilienz beiträgt.

Mit der Entwicklung der Branche hin zu höherer Autonomie wird die zentrale Rolle des Radars bei der Umgebungswahrnehmung und Fahrzeugsicherheit bestehen bleiben. Zukünftige ADAS-Plattformen werden voraussichtlich mehr Radarsensoren integrieren, die mit Kameras und Lidar zusammenarbeiten, um die Objekterkennung zu verbessern. GF treibt mit der 22FDX®-Plattform, siliziumvalidiertem IP und Referenzdesigns die Entwicklung von Automobil-Radarlösungen der nächsten Generation voran, um den sich entwickelnden Anforderungen von ADAS und autonomer Fahrtechnologie gerecht zu werden.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com